Zuchtzulassungsrelevante Untersuchungen im IVR

Notwendige und empfohlene Gesundheitsuntersuchungen der jeweiligen Hunderassen für die Zuchtzulassung im IVR

 

Pflichtuntersuchungen = Rot- Empfohlene Untersuchungen = Blau

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - A

 

Affenpinscher, PL

Altdeutscher Schäferhund HD, ED MH, DM, SLC, MPS, MDR1,
Afghanischer Windhund, HD, ED MH, DM, SLC
Airedale-Terrier HD, ED PRA, Hypotyreose, MH, DM, SLC,
Akbash und Akita Inu HD, ED
Alaskan Malamute HD, ED, MH, DM, SLC,AMPN
Alpenländische Dachsbracke PL,
Ameri
kanische Bulldog HD, ED, OCD, KW, Röntgen ab 12 Monate Entropium, Ektropium, Ultraschalluntersuchung des Herzens

American Foxhound HD, ED, American Hairless Terrier MH, DM, SLC, PLL
Amerikanischer Cockerspaniel
PL, MH, DM, SLC, prcd - PRA, PFKD, EIC, RD, HC, CEA

Appenzeller Sennenhund HD, ED,OCD, PL, PRA, Ektropium/Entropium
Australian Cattle Dog
HD, ED, RD, HC, postpolare Katarakt (Grauer Star)
CEA, (Tumormarker)
MH, DM, SLC, prcd - PRA, PLL, rcd4-PRA

Australian Kelpie HD, ED,
Australian Shepherd Dog
HD, ED, MDR1, Katarakt, CEA, PRA Audiometrie,MDR1,MH, DM, SLC, NCL, prcd-PRA, PLL, prcd-PRA, NCL, HSF4, CEA,
Australian Silky Terrier
und Australian Terrier PL, Azawakh HD, ED,

 

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - B

 

 

Barbet PL, Barsoi HD, ED, Basenji PL, MH, DM, SLC, bas-PRA1, PK
Basset Hound
PL, MH, DM, SLC, X-SCID
Bayerischer Gebirgsschweisshund
HD, ED
Beagle
PL, MH, DM, SLC, MLS, POAG, PK, NCCD, IGS
Bearded Collie HD, ED,MH, DM, SLC, Kupferspeicherkrankheit
Beauceron
HD, ED,
Bedlington-Terrier:
PL, Kupferspeicherkrankheit, MH, DM, SLC,
Bergamasker Hirtenhund
HD, ED, Berger de Pyrénées HD, ED,
Berger de Pyrénées Langhaariger Schlag
HD, ED,
Berger Picard
und Berner Laufhund HD, ED,
Berner Niederlaufhund HD, ED, MH, DM, SLC, vWD1
Berner Sennenhund HD, ED, Von-Willebrand-Erkrankung Typ1
OCD, PRA, RD, HC, CEA.

 

Negativer Befund auf Ektopischen Ureter = angeborene Anomalie, bei der ein oder beide Harnleiter nicht normal in der Harnblase münden.

 

Bei ektopischen Ureteren ist nach dem momentanen Kenntnisstand von einem Gendefekt auszugehen, der unter §11b des Tierschutzgesetzes fällt.


Bernhardiner HD, ED, Herzultraschall, Hämophilie, OCD, Ektropium, Entropium, PL, PRA, Bichon Frisé: PL
Bichon/Yorkie:
PL und Biewer Yorkshire Terrier: PL
Bloodhound
HD, ED, Ektropium/Entropium, OCD,PL
Bobtail
HD, ED, MH, DM, SLC, PCD, EIC, MDR1

 

Zulässige Befunde sind +/+ (genetisch frei) und +/- (Träger).
Zuchttier mit dem Befund +/- (Träger) darf nur mit einem genetisch freien (+/+) Hund verpaart werden.

 

 

 

Boerboel HD, ED,OCD,PL, Herzultraschall, Bologneser, PL

Bolonka Zwetna: PL , prcd-PRA, Entropium, Ektropium, Goniodysplasie Bolonka Franzuska PL , prcd-PRA

Bordeauxdogge HD, ED, Herzultraschall, OCD,PL,

Border Collie PL, HD, MDR1

 

Zulässige Befunde sind +/+ (genetisch frei) und +/- (Träger).

Zuchttier mit dem Befund +/- (Träger) darf nur mit einem genetisch freien (+/+) Hund verpaart werden.

 

Border-Terrier PL, Boston Terrier PL, Audiometrie, MH, DM, SLC, HSF4
Bouvier des Flandres
HD, ED, MH, DM, SLC, EIC
Boxer:
HD, ED, Herzultraschall, PL,OCD, Audiometrie, MH, DM, SLC
Briard
HD, ED, MH,DM, SLC, CSNB, Bull-Boxer HD, ED
Bulldog
HD, ED, Audiometrie, MH, DM, SLC, NCL
Bullmastiff
HD, ED, Entropium/Ektropium, OCD, Herzultraschall, MH, DM, SLC,rcd1-PRA
Bullterrier
HD, ED,PLL, Audiometrie,MH, DM, SLC,PKD

Bullterrier Miniatur PL, PLL, Audiometrie, MH, DM, SLC, PKD

 

 Hunderassen mit dem Buchstaben - C


Cairn-Terrier PL, Krabbe-Krankheit (Globoid Zell Leukodysprophie) MH, DM, SLC, KP,
Cane Corso HD, ED, OCD, PL, Entropium und Ektropium, Herzschall, Wesenstest
Catahoula Leopard Dog HD, ED
Cavalier King Charles Spaniel PL, MH, DM, SLC, CCS, EF, MD
Ceský Fousek HD, ED, Ceský Terrier PL
Chesapeake Bay Retriever: HD, ED, PRA, Entropium, Ektropium,
Chihuahua kurzhaariger oder langhaariger Schlag, PL
Chinesischer Schopfhund Hairless PL, PRA, RD, HC, postpolare Katarakt (Grauer Star) CEA


Chinesischer Schopfhund Powderpuff PL, PRA, RD, HC, postpolare Katarakt (Grauer Star) CEA
Chow-Chow: HD, ED, PL, Entropium, Ektropium, MH, DM, SLC,
Clumber-Spaniel HD, ED, PL, PDP1, MH, DM,
Cocker-Spaniel: PL HD, MH, DM, Cockerpoo HD, ED Entropium, Ektropium
Collie, kurzhaar oder langhaar, HD, ED, MDR1, CEA, MH, DM, SLC, Canine zyclische Neutropenie

 

Zulässige Befunde sind +/+ (genetisch frei) und +/- (Träger)

Zuchttier mit dem Befund +/- (Träger) darf nur mit einem genetisch freien (+/+) Hund verpaart werden.


Coton de Tuléar PL MH, DM, SLC, Von Willebrand-Erkrankung Typ 1

Curly-Coated Retriever: HD, ED, PRA, Entropium, Ektropium, RD, MH, DM, SLC, GSDIII a, EIC

 

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - D

 

 

Dalmatiner: HD, ED, RD, PRA, Audiometrie, MH, DM, SLC, HC, CEA,

Dackel: PL CL, DM, SLC, u.a. (Chondrodysplasie, Dystrophie, Glasknochenkrankheit, Neuronale Ceroidlipofuszinose, Progressive Retinaathrophie, (cord1-PRA,  Progressive Retinaathrophie(crd-PRa

Dandie-Diamont Terrier PL, Deerhound HD, ED
Deutsch Drahthaar HD, ED, MH, DM, SLC, vWD 2, EIC, CL, Wesenstest
Deutsch Kurzhaar HD, ED, JEC, MH, DM, SLC, vWD 2, CL, Wesenstest
Deutsch Langhaar HD, ED, MH, DM, SLC, vWD 2, EIC, CL, Wesenstest
Deutsche Dogge HD, ED, DCM, CNM, Entropium, Ektropium, OCD, PL, MH, DM, SLC, Wesenstest

Deutscher Jagdterrier, Deutscher Pinscher HD, ED, Wesenstest
Deutscher Schäferhund HD, ED, MH, DM, SLC, OCD, MPS Typ VII, Zwergenwuchs, Wesenstest, MDR1

 

Zulässige Befunde sind +/+ (genetisch frei) und +/- (Träger).
Zuchttier mit dem Befund +/- (Träger) darf nur mit einem genetisch freien (+/+) Hund verpaart werden.


Deutscher Schäferhund, grauer langhaariger und schwarzer langhaariger Typ, HD, ED, MDR1,MH, DM, SLC, MPS Typ VII, Zwergenwuchs, Wesenstest


Deutscher Wolfsspitz PL
Dobermann
HD, ED, V. Willebrand-Erkrank. Typ 1 DM, SLC, Narkolepsie,

Dogo Argentino HD, ED, Audiometrie, OCD, PL, Wesenstest
Drahthaar-Foxterrier PL

Hunderassen mit dem Buchstaben - E

 

 

Englische Bulldogge PL, HD, ED, KW, Entropium, Ektropium

Englischer Cockerspaniel PL, AMS, FN, prcd – PRA,
HC, postpolare Katarakt (Grauer Star) CEA

English Coonhound, English Foxhound HD, ED,
English Setter: HD, ED, CL, MH, DM, SLC
English Springer Spaniel HD, ED, HD, ED, MH, DM, SLC, PFKD, Fukosidose,
English Toy Terrier PL
Entlebucher Sennenhund HD, ED, prcd - PRA PL, MH, DM, SLC,
Eskimohund und Eurasier, HD, ED

Hunderassen mit dem Buchstaben - F

 

 

Field Spaniel PL, Fila Brasileiro und Finnenbracke HD, ED

Finnenspitz
und Finnischer Lapphund HD, ED
Flat Coated Retriever
HD, ED, PRA, RD, HC Entropium, Ektropium, OCD, MH, DM
Französische Bulldogge
PL, HD, KW (Keilwirbel) Entropium, Ektropium, Foxterrier: PL

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - G

 

Germanischer Bärenhund HD, ED, Entropium, Ektropium,
Glatthaar-Foxterrier
PL
Golden Retriever
HD, ED, prcd-PRA, RD, Entropium, Ektropium, MH, DM, SLC, GR-PRA1, MD, OCD, CNM, HC, CEA, Goniodysplasie (Grüner Star)

 

CNM des Labrador-Retriever ist eine autosomal rezessiv erbliche Erkrankung, die bei betroffenen Hunden schwerste gesundheitliche Störungen hervorruft. CNM-Träger können mit CNM-freien Hunden verpaart werden. Auch sollte auf genuine epileptiforme Krankheiten beim Labrador geachtet werden.

 

Gordon Setter HD, ED, MH, DM, SLC, rcd4-PRA,
Grand Basset Griffon Vendéen
PL, Grand Griffon Vendéen HD, ED
Greyhound
HD, ED, MH, DM, SLC
Griffon
und Griffon á Poil Dur PL
Griffon Belge
und Griffon Bruxellois und Griffon Fauve de Bretagne: PL
Groenendael
und Grönlandhund HD, ED
Grosser Münsterländer
HD, ED, MH, DM, SLC
Grosser Schweizer Sennenhund
HD, ED,
Großpudel
HD, ED
Großspitz:
PL

 

 Hunderassen mit dem Buchstaben -  H

 

Havaneser PL
Hovawart
HD, ED,

 

 

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - I


Irish red
& white Setter HD, ED, CLAD, PL, MH, DM, SLC, red1-PRA, rcd4-PRA,

Irish Setter HD, ED, PRA, CLAD, PL, MH, DM, SLC, Krabbe, rcd4-PRA, RD, HC

Irish Terrier HD, ED, MH, DM, SLC, DH
Irish Water Spaniel
HD, ED
Irish Wolfhound
HD, ED, DCM, OCD, PL, MH, DM, SLC Ultraschalluntersuchung des Herzens. Italienisches Windspiel PL

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - J

 

 

Jack Russel Terrier PL

Japanischer Spitz PL

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - K

 

 


Kangal
HD, ED, Karelischer Bärenhund HD, ED,

Kaukasischer Schäferhund HD, ED, Keeshond HD, ED
Kerry Blue Terrier
HD, ED, Von-Willebrand-Erkrankung Typ1

Kuvasz PRA, RD, HC, CEA , King Charles Spaniel: PL
Kleiner Münsterländer
PL, MH, DM, SLC,rcd4-PRA
Kleinpudel
und Kleinspitz: PL
Komondor
HD, ED, Kooikerhond PL
Kromfohrländer
PL, MH, DM, SLC, DH
Kurzhaardackel
PL, Kurzhaariger Collie HD, ED
Kuvasz
HD, ED, OCD, PL,MH, DM, SLC, prcd-PRA

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - L

 

 

Labrador Retriever: HD, ED, PL, Entropium, Ektropium, CEA, OCD, prcd- PRA, EIC, CNM-HMLR, RD, HC, MH, DM, SLC, HNPK, OSD, PK, SD2, Goniodysplasie.
CNM des Labrador-Retriever ist eine autosomal rezessiv erbliche Erkrankung, die bei betroffenen Hunden schwerste gesundheitliche Störungen hervorruft. CNM-Träger können mit CNM-freien Hunden verpaart werden. Auch sollte auf genuine epileptiforme Krankheiten beim Labrador geachtet werden.

 

Labradoole HD, ED, MH, DM, SLC, Laekenois HD, ED
Lagotto Romagnolo
HD, ED,PL, MH, DM, SLC,
Lakeland-Terrier
PL, MH, DM, SLC, PLL
Landseer
HD, ED, Cystinure, OCD, PL, Herzultraschall, Entropium, Ektropium, MH, DM, SLC

Langhaardackel PL, Langhaarschäferhund HD, ED, MDR1
Leonberger
HD, ED, LPN1, OCD, PL, Schilddrüse, Entropium, Ektropium
Lhasa Apso
PL, MH, DM, SLC, Löwchen PL
Lundehund
PL, Lurcher HD, ED
Luzerner Laufhund
HD, ED, Luzerner Niederlaufhund HD, ED

 

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - M

 

Magyar Vizsla HD, ED, Gentest Haarlänge, Malinois HD, ED
Malteser
PL, Manchester-Terrier PL, Von-Willebrand-Erkrankung Typ 1
Maremmaner Hirtenhund
HD, ED
Mastiff
HD, ED, Entropium/Ektropium, OCD, PL, PPM, Herzunltraschall
Mastin Espanol
HD, ED
Mastino Napoletano
HD, ED, PL, Augenuntersuchung, Entropium, Ektropium, OCD, PL, Herzultraschall,Mexikanischer Nackthund PL
Miniatur Bullterrier
PL, Entropium, Ektropium, Augenuntersuchung
Mittelasiatischer Schäferhund
HD, ED
Mittelasiatischer Schäferhund Kurzhaar
HD, ED, Mittelspitz PL
Mops
PL, DM, SLC, PK, PLL, HD ( nur für den Retromops) PDE
Mudi
HD, ED, PL

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - N

 

Neufundländer HD,ED,Entropium/Ektropium, Cystinure, MH, DM, SLC, SAS

Norfolk-Terrier PL, Norwich-Terrier PL

Nova Scotia Duck Tolling Retriever HD,ED, Entropium, Ektropium, PRA, MH, DM, SLC, prcd-PRA, CEA

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - O

 

Old English Bulldogg HD, ED, PL, KW, Entropium, Ektropium, Audiometrie, MH, DM, SLC, L2HGA, HSF4, Herzultraschall, Entropium, Ektropium, Ostsibirischer Laika und Otterhound HD, ED

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - P

 

Papillon PL, MH, DM, SLC, pap-PRA1, vWD1

Parson-Russell-Terrier PL, MH, DM, SLC, PLL, SCA, LOA
Patterdale-Terrier
PL, MH, DM, SLC, PLL Phalene PL
Pharaonenhund
HD, ED, Pekinese PL

Pointer HD, ED, Portugiesischer Wasserhund PRA, RD, HC, CEA

Polnischer Niederungshütehund HD, ED, Prager Rattler, PL

Pudel PRA, RD, HC, CEA, Pudelpointer HD, ED, Puli PL, Pumi PL,
Pyrenäenberghund/ Pyrenäenhund
HD, ED, Entropium/Ektropium, OCD, CMR, Herzultraschall

 

Hunderassen mit dem Buchstaben -  R

 

Ratero HD, ED, PL

Rauhhaardackel (Zwergdackel), PL, MH, DM, SLC, crd-PRA, Osteogenesis imperfecta

Riesenschnauzer HD, ED, MH, DM, SLC, Faktor VII-Defizienz

Rodesian Ridgeback, HD, ED, Hämophilie B (Faktor iX), Schilddrüsen-profil, Dilution Wesenstest, MH, DM, SLC, Dermoidsinus

 

An Hämophilie und Dermoidsinus erkrankte Hunde sind von der Zucht ausgeschlossen. Dies gilt auch für Hündinnen welche keinen z.B. „Ridge“ vererben.

 Hunderassen mit dem Buchstaben - S

 

Saarloos-Wolfhund HD, ED, DM, ZW, MH, DM, SLC, Zwergenwuchs, MDR-1

Zulässige Befunde sind +/+ (genetisch frei) und +/- (Träger).
Zuchttier mit dem Befund +/- (Träger) darf nur mit einem genetisch freien (+/+) Hund verpaart werden.

 

Saluki HD, ED, CL, MH, DM, SLC

Samojede HD, ED, MH, DM, SLC, OSD, FN

Saupacker HD, ED, Herzultraschall, Wesenstest, Entropium, Ektropium bei Mastino-Anteil, OCD

Schapendoes PL, MH, DM, SLC, G-PRA

Schipperke PL, MH, DM, SLC, Brachyurie

Schnauzer HD, ED, Schnürenpudel PL

Schwarzer Russischer Terrier HD, ED, MH, DM, SLC

Schwedischer Lapphund PL, MH, DM, SLC, GSDII, prcd-PRA

Scottish Terrier PL, MH, DM, SLC, vWD3

Sealyham-Terrier PL, MH, DM, SLC, PLL

Shar Pei HD, ED, PL, Entropium/Ektropium, OCD, Herzschall

Sheltie PL, MH, DM, SLC, vWD3, CEA, MDR

 

Shetland Sheepdog MDR1

 

Zulässige Befunde sind +/+ (genetisch frei) und +/- (Träger).
Zuchttier mit dem Befund +/- (Träger) darf nur mit einem genetisch freien (+/+) Hund verpaart werden.

Shiba Inu PL, MH, DM, SLC,GM-1, Shih Tzu PL, MH, DM, SLC

Siberian Husky HD, ED, Skye Terrier PL

Sloughi HD, ED, MH, DM, SLC, rcd 1a-PRA, Slovensky Cuvac HD, ED,

Soft-Coated Wheaten Terrier PL, MH, DM, SLC, PLN

Spanischer Windhund HD, ED, Spinone HD, ED

Stabyhond HD, ED, MH, DM, SLC, vWD1

Sussex-Spaniel PL, MH, DM, SLC, PDP

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - T

 

Tervueren HD, ED, MDR1, Thai Ridgeback HD, ED,

Tibet-Spaniel PL, MH, DM, SLC

Tibet-Terrier PL, CL, PLL, MH, DM, SLC,NCL, rcd4-PRA,

Tosa Inu HD, ED, OCD, PL, Herzultraschall, Wesenstest

Toy-Pudel PL, MH, DM, SLC, prcd-PRA, vWD1

Tschechischer Wolfshund HD, ED, PRA, PL, OCD, MH, DM, SLC, Zwergenwuchs, MDR-1


Zulässige Befunde sind +/+ (genetisch frei) und +/- (Träger).
Zuchttier mit dem Befund +/- (Träger) darf nur mit einem genetisch freien (+/+) Hund verpaart werden.

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - U

 

Ungarische Bracke und Ungarischer Windhund HD, ED

 

Hunderasse mit dem Buchstaben - V

 

Västgötaspets PL

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - W

 

Wachtelhund HD, ED
Wäller
HD, ED, MDR1, MH, DM, SLC, HSF4, MDR-1


Zulässige Befunde sind +/+ (genetisch frei) und +/- (Träger).
Zuchttier mit dem Befund +/- (Träger) darf nur mit einem genetisch freien (+/+) Hund verpaart werden.
Weimaraner
HD, ED
Weißer Schweizer Schäferhund
HD, ED, MDR1, DM, MH, Schaltwirbel, SLC


Zuchttier mit dem Befund +/- (Träger) darf nur mit einem genetisch freien (+/+) Hund verpaart werden.

Welsh Corgi Cardigan PL, MH, DM, SLC, rcd3-PRA, X-SCID,

Von Willebrand-Erkrankung Typ 1

Welsh Corgi Pembroke PL, MH, DM, SLC, rcd3-PRA, X-SCID,

Von Willebrand-Erkrankung Typ 1

Welsh Springer Spaniel HD, ED, Welsh Terrier PL, PLL, MH, DM, SLC,
West Highland White Terrier
PL, MH, DM, SLC, Krabbe, PK
Westsibirischer Laika
HD, ED
Whippet
HD, ED, MH, DM, SLC, PFKD, Myostatin-Mutation

 

 

Hunderasse mit dem Buchstaben - Y

 

Yorkshire Terrier PL, MH,DM, SLC, prcd-Pra

 

Hunderassen mit dem Buchstaben - Z

 

 

Zwergpinscher PL, MH, DM, SLC, Zwergpudel PL, MH, DM, SLC , prcd-PRA
Zwergschnauzer
PL, MH, DM, SLC, Myotonia cogenita, Zwergspitz, PL


 

Erbkrankheiten und zuchtausschliessende Fehler !

 

Jeder Züchter sollte in seinem eigenem Interesse seine Zuchthunde auf rassespezifische Erbkrankheiten untersuchen lassen damit Sie später beim Nachwuchs nicht dafür haften müssen. Bitte beachten Sie hierbei folgende Empfehlungen unsererseits.

 


Bei allen Rassen unter 45 cm Widerristhöhe ist eine Untersuchung des Tierarztes über Patella Luxation anzuraten. Spezielle rassetypische Untersuchungen wie z. B. Keilwirbel, Brust und Lendenwirbel - untersuchungen wie z. b. bei den Französischen Bulldoggen sollen geröngt werden:


B e f u n d    K e i l w i r b e l

 

Es liegen keine Keilwirbel vor = zur Zucht zugelassen

 

Es liegen 1 – 3 Keilwirbel vor, wobei sich kein ausgeprägter Keilwirbel am Übergang Brustwirbelsäule/Lenden-wirbelsäule befindet = zur Zucht zugelassen jedoch nur Verpaarung mit einem keilwirbelfreiem Partner.

 

Es liegen 4 – 6 Keilwirbel vor, wobei sich kein ausgeprägter Keilwirbel am Übergang Brustwirbelsäule/Lenden-wirbelsäule befindet = Zuchtverbot

 

Es liegen über 6 Keilwirbel vor - Zuchtverbot

 

Weitere empfohlene Untersuchungen der jeweiligen betreffenden Rassen sind PRA – Augenuntersuchung, MDR1, HD, ED, CEA, PDA, OCD evtl. Herzultraschall

 

Der Tierarzt überprüft die Orginalahnentafel und Identität mittels Chip oder Tattoonummer des Hundes .

 

Zuchtausschließende Fehler sind:

 


Verhaltensgestörte, wesensschwache und aggresive Zuchthunde. Kryptorchismus (Einhodigkeit beim Rüden) Monorchismus, Spaltenrachen, BAS (brachyzephales Atemnotsyndrom) Blindheit, Taubheit, Nabelbruch, sowie alle erkennbaren Erbfehler, Mißbildungen welche an die Nachzucht weitervererbt werden kann.

 

Erbkrankheiten der Rasse Labrador

 


 

Erbliche Myopathie (cnm) beim Labrador Retriever (HMLR)

 

Die Erkrankung: Die Erbliche Myopathie beim Labrador Retriever wurde erstmals vor 25 Jahren in den USA beschrieben und ist seitdem auch in Europa und Australien unter verschiedenen Namen bekannt, z.B. als Centronuclear myopathy (cnm). Die Hunde leiden unter Hypotonie, generalisierter Muskelschwäche, abnormaler Haltung und einem steifen Gang. Betroffene Tiere sind nur schwach belastbar und kollabieren schnell, wenn sie der Kälte ausgesetzt werden. Unter Belastung tritt Muskelatrophie auf, die teilweise auch die Kopfmuskeln betrifft.

                                            Erbliche Myopathie beim Labrador Retriever – die Vererbung

 

Die Erbliche Myopathie beim Labrador Retriever wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, daß ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das kranke Gen tragen. 
Träger, d.h. Tiere mit nur einem betroffenen Gen, können zwar selbst nicht erkranken, geben aber die Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, daß die Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind. Deshalb sollte niemals ein Träger mit einem anderen Träger verpaart werden. 
Der Gentest sagt nichts über den Beginn und den Schweregrad der Erkrankung aus.

 


 

                                                             Exercise Induced Collapse (EIC)____________________________

Die Erkrankung:
Der Exercise Induced Collapse (EIC) ist eine neuromuskuläre Erkrankung, die beim Labrador Retriever und eng verwandten Rassen auftritt. Bisher wurde die Mutation bei Labrador, Chesapeake-Bay- und Curly-Coated-Retrievern nachgewiesen.
Vor kurzem wurde die für EIC verantwortliche Mutation im DNM1-Gen von der Arbeitsgruppe um Prof. James Mickelson an der University of Minnesota gefunden. LABOKLIN konnte die exklusive Lizenz für den EIC-Gentest erwerben und besitzt somit das alleinige Untersuchungsrecht in Europa.  
Die ersten Anzeichen eines Exercise Induced Collapse (EIC) sind ein schaukelnder oder verkrampfter Gang, der Hund wirkt steifbeinig. Erkrankte Hunde entwickeln schon nach 5 - 15 Minuten Anstrengung (z. B. beim Training oder bei starkem Stress) eine Muskelschwäche und kollabieren.
Bei den meisten Hunden ist vor allem die Hinterhand betroffen, bei manchen setzt sich die Schwäche auch bis zu den Vorderläufen fort und führt somit zum Festliegen. Während eines Kollaps sind die Hunde meistens bei Bewusstsein, je nach Schweregrad der Erkrankung kann es aber auch vorkommen, dass sie desorientiert oder vorübergehend bewusstlos sind.
EIC kann jahrelang unentdeckt bleiben, wenn der Hund keinem anspruchsvollen Training oder starkem Stress ausgesetzt ist.


                                               Die Mutation und der Erbgang:


Die dem Defekt zugrundeliegende Mutation im DNM1-Gen kann mittels eines DNA-Test nachgewiesen werden.
EIC wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen.
Träger, d.h. Tiere mit nur einem betroffenen Gen, können zwar selbst nicht erkranken, geben aber die Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, daß die Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind. Deshalb sollte niemals ein Träger mit einem anderen Träger verpaart werden. 
EIC folgt einem autosomal rezessivem Erbgang.


Es gibt drei Genotypen:

1. Genotyp N/N (homozygot gesund): Dieser Hund trägt die Mutation nicht und hat ein extrem geringes Risiko an EIC zu erkranken. Er kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben. 

2. Genotyp N/EIC (heterozygoter Träger): Dieser Hund trägt eine Kopie des mutierten Gens. Er hat ein extrem geringes Risiko an EIC zu erkranken, kann die Mutation aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % an seine Nachkommen weitergeben. Ein solcher Hund sollte nur mit einem EIC mutationsfreien Hund verpaart werden. 

3. Genotyp EIC/EIC (homozygot betroffen): Dieser Hund trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein extrem hohes Risiko an EIC zu erkranken. Er wird die Mutation zu 100 % an seine Nachkommen weitergeben und sollte nur mit einem EIC mutationsfreien Hund verpaart werden. 

Mehr als 80% aller Hunde mit dem Genotyp EIC/EIC zeigen im Alter von 3 Jahren bereits die typischen Anzeichen von EIC und hatten mindestens einen Kollaps. Auch bei Hunden mit dem Genotyp N/EIC oder N/N können ähnliche Symptome auftreten, diese haben jedoch meist eine andere Ursache. Zum Beispiel äußert sich auch die Centronukleäre Myopathie (CNM, HMLR) durch Muskelschwäche und steifen Gang, dies kann mit dem HMLR-Gentest überprüft werden.

 


 

                                                     Progresseive Retina Atrophie (prcd-PRA)________________________

Die Erkrankung:
Die Progressive Retina Atrophie (prcd-PRA ) ist eine Erkrankung der Netzhaut (Retina), die durch kontinuierliches Fortschreiten immer zur Erblindung führt. Dabei werden die Photorezeptoren des Auges im Laufe der Zeit zerstört. Zuerst verlieren die Stäbchenzellen ihre normale Funktion, was zu fortschreitender Nachtblindheit sowie dem Verlust der Anpassung des Sehvermögens an das Dämmerlicht führt. Durch die Zerstörung der Zapfenzellen kommt es schließlich zur völligen Erblindung des Hundes. Die klinischen Symptome treten in der Regel schon in der frühen Jugend auf, in den verschieden Hunderassen allerdings zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die Diagnose von Netzhauterkrankungen beim Hund ist oft schwierig. Der prcd-PRA Gentest ist sehr hilfreich für eine gesicherte Diagnose dieser Krankheit.  

                                                                         Die Mutation und der Erbgang

 

Die für die prcd-PRA verantwortliche Mutation wurde im Jahr 2006 von der Arbeitsgruppe von Gustave D. Aguirre (University of Pennsylvania, USA) identifiziert. Die prcd-PRA wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, daß ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte prcd-Gen tragen.

Träger, d.h. Tiere mit nur einem betroffenen Gen, können zwar selbst nicht erkranken, geben aber die Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, daß die Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind. Deshalb sollte niemals ein Träger mit einem anderen Träger verpaart werden. 

Es gibt drei Genotypen:

1. Genotyp N/N (homozygot gesund): Dieser Hund trägt die Mutation nicht und hat ein extrem geringes Risiko an prcd-PRA zu erkranken. 
Er kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.

2. Genotyp N/PRA (heterozygoter Träger): 
Dieser Hund trägt eine Kopie des mutierten prcd-PRA-Gens. 
Er hat ein extrem geringes Risiko an prcd-PRA zu  erkranken, kann die Mutation aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % an seine Nachkommen weitergeben. 
Ein solcher Hund sollte nur mit einem prcd-PRA mutationsfreien Hund verpaart werden.

3. Genotyp PRA/PRA (homozygot betroffen): 
Dieser Hund trägt zwei Kopien des mutierten prcd-Gens und hat ein extrem hohes Risiko an prcd-PRA zu erkranken. Er wird die Mutation zu 100 % an seine Nachkommen weitergeben und sollte nur  mit einem prcd-PRA mutationsfreien Hund verpaart werden. 

 

 

 


 

                                                                                       Die Narkolepsie:___________________________________
Die Narkolepsie, im Volksmund „Schlafkrankheit“ genannt, ist eine neurologische Erkrankung bei der
es zu einer Störung der Schlaf-Wach-Regulation kommt. Das Auftreten der Narkolepsie ist in vielen
Hunderassen beschrieben, wobei beim Dobermann, Labrador, Dackel, Pudel und Beagel eine erbliche Form der Erkrankung auftritt. Ein Nachweis der ursächlichen Genmutation ist bisher für die Rassen Dobermann, Labrador und Dackel möglich.

Sympthome:
Das auffälligste klinische Zeichen der Erkrankung ist die Kataplexie. Darunter versteht man den vorübergehenden Verlust der Muskelspannung bei wachem Bewusstsein, welche am gesamten Körper oder nur lokal begrenzt auftritt. Kataplektische Anfälle werden meist im Zusammenhang mit freudigen emotionalen Ereignissen wie Futteraufnahme oder Spielen ausgelöst. Typischerweise tritt zunächst eine Schwäche der Hinterbeine mit plötzlichem Hinsetzten oder Hinfallen und anschließendender Bewegungsunfähigkeit auf. Der Lähmungszustand hält wenige Sekunden bis fünf Minuten an und ist durch Berühren oder Ansprechen des Hundes meist sofort zu beenden. Nach einem Anfall bleiben keine Folgeschäden. Ein kataplektischer Anfall ist durch neurologische Untersuchungen nicht von einer normalen REM-Schlafphase  (während der es auch zu einem Verlust der Muskelspannung kommt), zu unterscheiden, außer dass dieser eine Tiefschlafphase vorausgeht. Die Schwere der Erkrankung wird durch die Häufigkeit der Anfälle definiert. Oft sind die Symptome beim präpubertären Hund stärker ausgebildet, als beim erwachsenen Hund. Beim Dobermann treten erste Anfälle bereits im Alter von 1-4 Monaten auf. Beim Labrador Retriever werden erste Symptome zwischen 14 und 24 Wochen ausgeprägt, während sich die Erkrankung bei Dackeln erst mit 5 Monaten bis 7 Jahren manifestiert. 

Ursache:
In den drei genannten Rassen wird die Narkolepsie durch unterschiedliche Mutationen im Gen für den Hypocretin-Rezeptor-2 (HCRTR2) verursacht. Das HCRTR2-Gen liegt in zwei Kopien vor, wobei eine Kopie von der Mutter und eine Kopie vom Vater ererbt wird. Narkolepsie wird autosomal rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass sowohl männliche, wie auch weibliche Tiere gleichermaßen betroffen sind und nur Tiere erkranken können, wenn sie in beiden HCRTR2-Genkopien die Mutation tragen. Das kann nur dann passieren, wenn sowohl Vater, als auch Mutter die Narkolepsie-verursachende Mutation tragen und beide die Mutation vererbt haben.

Folgende Genotypen sind möglich:
N/N Das Tier trägt nicht die Narkolepsie-verursachende Mutation. Es ist reinerbig für die Normalkopie des HCRTR2-Gens. Es wird als N/N (normal = clear) bezeichnet und wird nicht erkranken. N/Narc Tiere, die in nur einer HCRTR2-Genkopie die Mutation tragen werden als N/Narc (Anlageträger = carrier) bezeichnet. Sie sind mischerbige Träger der Mutation und erkranken nicht. Sie können aber die Narkolepsie-Anlage mit 50%iger Wahrscheinlichkeit weitervererben.
Narc/Narc Tiere bei denen beiden Genkopien die Narkolepsie-verursachende Mutation tragen, werden im Befundbericht als Narc/Narc (betroffen = affected) bezeichnet. Sie sind reinerbige Träger der Mutation und erkranken an Narkolepsie. Sie vererben die Narkolepsie-Anlage mit 100%iger Wahrscheinlichkeit an die Nachkommen.

 


 

                                      Retinale Dysplasie / Okulo-Skeletale-Dyspasie (OSD)______________

Die retinale Dysplasie (RD) oder retinale Falten sind eine relativ häufige klinische Beobachtung bei vielen Hunderassen, die per se keine Zuchteinschränkung bedeutet. Beim Labrador jedoch kann die retinale Dysplasie mit einem ernsthaften Syndrom, der Okulo-Skeletalen-Dysplasie, kurz OSD, verknüpft sein. OSD geht einher mit Skelettmissbildungen, verkürzten Gliedmaßen (Zwergwuchs), sowie frühzeitiger Erblindung. Die Erblindung resultiert aus einer generalisierten Missbildung der Retina, die eine teilweise oder vollständige Ablösung der Netzhaut und Katarakt verursacht. Der Erbgang ist bislang noch nicht völlig geklärt.

 

Erbgang autosomal-dominant mit unvollständigter Penetranz

 

Autosomal dominanter Erbgang:

 

Für jedes Merkmal liegen im Genom zwei Kopien vor. Je eine Kopie erhält das Tier von seinem Vater und eine von seiner Mutter. Wird ein Merkmal autosomal-dominant vererbt bedeutet dies, dass ein Tier bereits erkranken kann, wenn es eine Kopie des betroffenen Gens von Vater oder Mutter erhalten hat. Es können also entweder Vater- oder Muttertier das mutierte Gen tragen und damit selbst auch erkrankt sein.

                                                                     Es existieren drei Genotypen:

1. Genotyp n/n (homozygot gesund): Dieses Tier trägt die Mutation nicht und hat ein extrem geringes Risiko zu erkranken. Es kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.

2. Genotyp n/Mut (heterozygot betroffen): Dieses Tier trägt eine Kopie des mutierten Gens. Es hat ein erhöhtes Risiko zu erkranken und gibt die Mutation mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an seine Nachkommen weiter.

3. Genotyp Mut/Mut (homozygot betroffen): Dieses Tier trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein extrem hohes Risiko zu erkranken oder sehr früh zu sterben. Es gibt die Mutation zu 100% an seine Nachkommen weiter. Dieser Typus kommt sehr selten vor, da er nur entstehen kann, wenn sowohl Vater als auch Mutter betroffen sind.

Dominant vererbte Krankheiten erhöhen oft das Risiko zu erkranken. Diese Veränderung in der Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Krankheit bezeichnet man auch als unterschiedliche Penetranz der Mutation. Betroffene Tiere erkranken somit nicht immer zu 100% an der Erbkrankheit. 
Manchmal treten die Symptome auch erst in hohem Alter auf, so dass es wichtig ist vor einer Verpaarung zu erfahren, ob die Tiere frei von der Mutation sind.

 


                                                                  Skeletale Dysplasie 2 (SD 2)

Die Skeletale Dysplasie 2 (SD 2) ist eine Erbkrankheit beim Labrador, die zu einem frühzeitigen Stillstand des Knochenwachstums der langen Röhrenknochen führt. Anders als bei anderen Formen des Zwergenwuchses entstehen so „disproportionierte“ Hunde. Diese erkennt man an verkürzten Vordergliedmaßen und überbauter Hinterhand, bei unveränderter Rumpflänge und -tiefe.
Betroffene Hunde zeigen nach bisherigem Kenntnisstand keine gesundheitliche Probleme wie missgestaltete Genitalien oder neuronale Erkrankungen.

 

 

 


 

                                                                       Maligne Hyperthermie (MH)___________________________


Die Maligne Hyperthermie ist eine vererbte Fehlfunktion des Skelettmuskels, welche durch Rhabdomyolyse, generalisierte Krämpfe der Skelettmuskulatur, Herzrhythmusstörungen und Nierenfehlfunktionen charakterisiert ist. Diese Problematik entwickelt sich nach Exposition mit Muskelrelaxantien oder flüchtigen Betäubungsmitteln. Die Hunde leiden nach der Gabe dieser Medikamente unter Tachykardie, Hyperthermie und erhöhter CO2-Produktion. Wenn die Medikamente nicht abgesetzt werden, sterben die betroffenen Hunde. Eine Besserung der Symptome kann durch die Gabe von Dantrolen, einem Antagonisten des Calcium-Kanals, erzielt werden.

 


                                                                     Degenerative Myelopathie (DM)_________________________

Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung mit spätem Beginn ungefähr ab dem 8. Lebensjahr. Die Erkrankung ist durch eine Degeneration der Axone und des Myelins im Brust- und Lendenteil des Rückenmarks gekennzeichnet, was eine progressive Ataxie und Parese verursacht. Man beobachtet die ersten klinischen Anzeichen in der Hinterhand als Zeichen einer Störung des oberen Motoneurons. Es entwickelt sich eine unkoordinierte Bewegung der Hinterhand, eine gestörte Eigenwahrnehmung und gestörte Reflexe. Wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, weitet sie sich auf die vorderen Gliedmaßen aus und manifestiert sich als schlaffe Parese und Paralyse. Die Degenerative Myelopathie wurde zuerst als eine Rückmarkserkrankung insbesondere beim Deutschen Schäferhund beschrieben. Neben dem Deutschen Schäferhund sind aber viele weitere Rassen von der degenerativen Myelopathie betroffen.
 


                                                                             Hyperuricosurie (SLC)


Die Hyperurikosurie und Hyperurikämie ist eine von Geburt an auftretende Veränderung im Purinstoffwechsel. Normalerweise wird dabei vom Hund Allantion als Endprodukt ausgeschieden, Hunde die die Mutation im SLC2A9-Gen homozygot tragen scheiden wesentlich weniger Allantoin und mehr Harnsäure aus (Hyperurikosurie). Ebenso wie im Harn ist der Gehalt an Harnsäure im Plasma um das 2- bis 4-fache höher als bei gesunden Hunden (Hyperurikämie).
Da die Harnsäure weniger gut wasserlöslich ist als Allantoin, können höhere Mengen im Harn zu Kristallbildung führen, es kommt zur Bildung von Blasensteinen, die häufig operativ entfernt werden müssen.
Betroffene Hunde sollten vorbeugend eine purinarme Diät erhalten, außerdem muss auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

 


 

                                                           Hereditäre Nasale Parakeratose (HNPK)_______________________

 

Bei der Nasalen Parakeratose handelt es sich um einen Gendefekt, der zu einer Austrocknung der Hundenase führt. Vor allem auf der oberen Seite (dorsaler Nasenspiegel) bildet sich eine trockene, borkige Hautschicht, die mit der Nase verbunden ist und sich nicht ablösen lässt. Es können sich Risse bilden, die sekundäre Infektionen durch Bakterien nach sich ziehen. Auch eine Aufhellung des dunklen Nasenspiegels kann beobachtet werden. 
Erste Symptome treten im Alter von 6 Monaten bis einem Jahr auf. Eine symptomatische Behandlung mit Vaseline, Propylenglycol- oder Salicylsäurehaltigen Produkten kann bei der Auflösung der trockenen Borken helfen.
Die für die Hereditäre Nasale Parakeratose (HNPK) verantwortliche Mutation wurde erstmalig von der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Tosso Leeb, Universität Bern, beschrieben. LABOKLIN konnte die exklusive Lizenz für den in der Patentierung befindlichen Gentest zum Nachweis der HNPK-Mutation erwerben und besitzt somitweltweit das alleinige Untersuchungrecht.

 


 

                                                                        Pyruvatkinase-Defizienz (PK)__________________________

Aufgrund der fehlenden Pyruvatkinase ist die Glykolyse in den Erythrozyten beeinträchtigt. Dadurch bedingt kommt es zur schweren chronischen, regenerativen hämolytischen Anämie und Retikulozytose. Weiterhin kommt es bei Hunden zur progressiven Myelofibrose und Osteosklerose. Dies sind mitunter die Hauptursachen für den frühen Tod der betroffenen Hunde. Klinische Symptome der Erkrankung sind allgemeiner Schwächezustand und eine vergrößerte Milz.

 

Alle Angaben stammen von der Website Laboklin.
Bitte wenden Sie sich für weitere Fragen an:

LABOKLIN GmbH und Co.KG
Steubenstraße 4
D-97688 Bad Kissingen 

Tel. 
0971 /72020 oder 
Fax: 
0971 / 7202995
Email: info@laboklin.de

 

 

Gesundheitspflege – Impfschema der Grundimmunisierung

 

Bakterielle Infektionskrankheiten & Virusinfektionen

 

 

 

Es existieren heutzutage gegen einige der gefährlichsten Infektionskrankheiten gute Impfstoffe, die Ihren Hund meist völlig von den pathologischen, also krank machenden Folgen einer Infektion bewahren. (siehe Impfschema)

 

 

 

Zeitpunkt

Impfung gegen

Kommentar

6. Lebenswoche

Parvovirose

Staupe

Vorgezogen bei erhöhtem

Infektionsrisiko (Puppy-Impfung)

8. Lebenswoche

Parvovirose

Staupe

Hepatitis c.c.

Leptospirose

Zwingerhusten (Virushusten)

Wenn nicht bereits in der

6. Lebenswoche

 

generell möglich, empfohlen, wenn Hund zu Risikogruppe gehört

10. Lebenswoche

Parvovirose

Auffrischung, wenn bereits in der 6. Lebenswoche das erste Mal geimpft wurde

12. Lebenswoche

Parvovirose

Staupe

Auffrischung, wenn bereits in der 8. Lebenswoche das erste Mal geimpft wurde

ab. 12. Lebenswoche

Tollwut

 

12. Lebensmonat

Parvovirose

Leptospirose

Zwingerhusten

Staupe

Hepatitis

Tollwut

Auffrischung aller Impfungen

Jährlich

Parvovirose

Leptospirose

Zwingerhusten

Staupe

Hepatitis

Auffrischung

3 jährlich

Tollwut

Auffrischung

 

Impfungen sollten wie im obigen Impfschema empfohlen regelmäßig aufgefrischt werden, nicht nur zur

 

Gesunderhaltung sondern da diese bei Urlaubsaufenthalten im Ausland und auf Rassehundeausstellungen vorhanden sein müssen (EU-Impfpass = Reisepass ihres Hundes)!!!

 

In seltenen Fällen kann es zu Impfreaktionen und Überempfindlichkeit kommen – informieren Sie darüber ihren Tierarzt – er wird ihren Hund behandeln und gegebenenfalls auf einen anderen Impfstoff zurückgreifen, allerdings sind Impfreaktionen meist das kleinere „Übel“ der tatsächliche Ausbruch vieler Viruserkrankungen endet so gut wie immer tödlich.

 

Bakterielle Infektionskrankheiten: Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche) Die häufigste Form der Leptospirose ist die Stuttgarter Hundeseuche. Die bakteriellen Erreger werden von Einzellern übertragen, welche vor allem in stehenden Gewässern vorkommen. Eine Infektion von infizierten Hunden auf andere ist über den Urin und Speichel ebenfalls möglich.Nach einer Inkubationszeit von wenigen Tagen bis zu drei Wochen zeigen sich als Folge einer schweren Magen-Darm-Entzündung starkes Erbrechen, teils blutiger Durchfall und Fieber über 40° Grad. Es kann in schweren Fällen zu Nieren- und Leberentzündungen mit Symptomen einer Gelbsucht kommen. Auch im Maul machen sich geschwürartige Entzündungen breit, die von fauligen Mundgeruch begleitet werden. Die Hinterläufe zeigen Lähmungserscheinungen. Die Behandlung ist erfolgversprechend wenn die Diagnose früh gestellt wird und noch keine Organe geschädigt sind, leider ist aber ein Organversagen meist das erste Anzeichen der Infektion.

 

Zwingerhusten (Tracheobronchitis) Der Zwingerhusten ist eine Mischinfektion von Viren und Bakterien, die sich auf die Luftröhre und Bronchien beschränkt. Unbehandelt führt diese Infektion zu einer schweren Lungenentzündung mit Sekundärinfektionen, die sich durch die Schwächung des Immunsystems ausbreiten. Ansteckungsorte sind überall dort, wo viele Hunde gemeinsam auf engen Raum gehalten werden (Tierheime, Ausstellungen, Hundeplätze). Eine frühzeitige Behandlung ist erfolgversprechend solang noch keine Sekundärinfektionen auftreten. Die Behandlung richtet sich gegen den bakteriellen Erreger, daher ist eine Impfung umstritten – aber ratsam. Der Impfstoff ist ein Mischpräparat gegen die häufigsten Auslöser und somit auch therapeutisch sinnvoll.

 

Virusinfektionen: Ansteckende Leberentzündung (Hepatitis contagiosa canis – H.c.c.)

 

Die ansteckende Hepatitis, wird durch sämtliche Körperflüssigkeiten und somit durch reinen Körperkontakt übertragen. Der Verlauf der Erkrankung ist sehr unterschiedlich – neben Fällen bei denen die Hunde nach wenigen Stunden oder Tagen ohne typische Symptome sterben, kann die Krankheit auch subakut verlaufen, hierbei fiebert der Hund leicht, sein Zustand verbessert sich wieder und er zeigt im Anschluss eine ein- bis zweiwöchige und meist selbst heilende Hornhauttrübung. Akute Krankheitsanzeichen sind ein hoher Fieberanstieg, ein apathisches Verhalten und Nahrungsverweigerung. Nach den ersten Fieberschüben verbessert sich der Zustand des Hundes zunächst, um sich anschließend entscheidend zu verschlechtern. Weitere Symptome können auch Erbrechen, blutiger Durchfall sein. Auch nach erfolgter Behandlung, die vom Tierarzt stark dem Einzelfall angepasst werden muss, kann vor allem eine Gelbsucht als Spätschaden zurückbleiben. Eine regelmäßige Impfung bewahrt ihren Hund sicher vor den dramatischen Verläufen dieser Infektion.

 

Parvovirose („Katzenseuche“) Diese gerade für Welpen und Junghunde lebensbedrohliche Viruserkrankung wird von Hund zu Hund über Ausscheidungen übertragen. Die Erreger schädigen die Darmzotten, was zu blutigen Durchfällen führt auch Erbrechen ist ein Anzeichen für die Infektion. Bei jungen Hunden kann eine Herzmuskelentzündung den Zustand verschlechtern welch durch plötzliches Herzversagen endet. Die Behandlung ist je nach Alter des Hundes und Schwere der Infektion mehr oder weniger hoffnungsvoll. Diese Schutzimpfung ist ein Muss, und auch wenn sie nicht hundertprozentig schützen kann, wird der Krankheitsverlauf entscheidend gemildert.

 

Staupe: Die Staupe, eine Virusinfektion, deren Infektionsquellen neben Hunden auch verschiedene Wildtiere sind, verläuft in verschiedenen, charakteristischen Schüben. Je nach Ausprägung durchläuft der Hund alle oder nur einige Stadien. Beginnend mit der katarrhalischen Form erhöht sich die Körpertemperatur stark, aber nur sehr kurz, daher oft für den Besitzer kaum merklich. Die Entzündung verschiedener Schleimhäute bleibt meist subakut. Nach einer Woche ein zweiter, heftiger Fieberschub, der mit einer Lungenentzündung einhergeht. Der eitrige Augen- und Nasenausfluss ist nun unübersehbar. Erfolgt in diesem Stadium keine Behandlung ist eine Heilung bzw. das Überleben aussichtslos. Es kann bei ausgebrochener Staupe nie mit einer vollständigen Genesung des Hundes gerechnet werden. Die zentral nervöse Phase schließt sich an die katarrhalische Phase an, mache Hunde bleiben bis hier Symptom los; zu den bereits genannten Anzeichen kommen nun zentral nervöse Störungen in Form von Bewegungsunfähigkeit, Koordinationsschwierigkeiten und starken Krämpfen – in diesem Stadium sterben die Hunde meist sehr schnell. Überleben junge Hunde die Staupe, können ihre Zähne starke Schäden am Zahnschmelz zeigen (Staupegebiss). Die einfache Vorsorge ist eine planmäßige Impfung, die dem Hund ausreichenden Schutz bietet.

 

Tollwut: Obwohl die Tollwut,die durch einen Virus übertragen wird und zur Infektion über den Speichel in eine offene Wunde gelangen muss, heutzutage und hierzulande selten geworden ist, ist sie immer noch zu Recht gefürchtet, denn eine Heilung ist nicht möglich !!! Die Viren wandern nach der Infektion zum Gehirn des Hundes und dann in die Speicheldrüsen. Um sich dem Immunsystem zu entziehen gelangen die Viren nicht über das Blut sondern über die Nervenbahnen an ihr Ziel. Am lebenden Hund kann somit keine Tollwut nachgewiesen werden. Umso wichtiger ist ein perfekter Impfschutz, denn liegt die letzte Impfung mehr als ein Jahr zurück, kann ihr Hund auf amtstierärztliche Weisung hin getötet werden, wenn er zuvor Kontakt mit einem tollwutverdächtigen Tier gehabt hat !!! Verlauf: Erreichen die Viren das Gehirn, treten Veränderungen auf, die den Hund speicheln und aggressiv werden lassen, doch bei weitem nicht alle infizierten Hunde zeigen diese Symptome. Je nachdem wie weit entfernt vom Gehirn die Viren in den Kreislauf eintreten, kann die Inkubationszeit einige Monate betragen.

 

Nach Beginn der Krankheit tritt der Tod meist nach wenigen Tagen ein. Auch wenn die Tollwut weitgehend zurückgeschlagen wurde, müssen sie ihren Hund pünktlich impfen lassen. Die Krankheit ist auch auf den Menschen übertragbar und auch für uns tödlich – eine Infektion führt immer zum Tod.

 

Pseudowut (Aujeszkysche Krankheit) Eine sehr seltene, der Tollwut in ihrer Symptomatik ähnliche Erkrankung, ist die Pseudowut. Der starke Speichelfluss und Schluckbeschwerden erinnern an die Tollwut, die Hunde verspüren zudem einen starken Juckreiz am gesamten Körper. Die Krankheit endet immer tödlich, eine Infektion ist aber nur über rohes Schweinefleisch möglich. Eine weitgehende Prophylaxe, als niemals rohes Schweinefleisch zu füttern, ist nicht notwendig.

 

Wichtig für den Züchter zu wissen ist: Der beste Schutz für ihre Welpen vor diesen Infektionskrankheiten ist ein optimaler Impfschutz der Mutterhündin (Antikörper werden über die Plazenta und über die so wichtige Kolostralmilch von der Hündin an die Welpen weitergegeben). Die Impfbestimmungen bei der Abgabe von Welpen ins Ausland (insbesondere Tollwut) sind zu erfragen und einzuhalten – die neuen Halter sind von den Vorsorgeimpfungen ausreichend in Kenntnis zu setzen.

 

Wichtig für den neuen Halter zu wissen ist: Nehmen sie keinen Hund (Welpen) ohne Grundimmunisierung auf. Jedes Tier verfügt idealerweise über einen EU-Impfpass (blau). Halten sie zur Gesunderhaltung ihres Hundes die Impfempfehlungen ein. Informieren sie sich bei ihrem Tierarzt über weitere Impfungen – und ob diese sinnvoll sind (Borreliose-Impfstoff verfügbar allerdings bezüglich Wirksamkeit und Nebenwirkungen umstritten). Bei Auslandsreisen sind die Impfbestimmungen des Landes zu beachten. Wiederholungsimpfungen sind nach tierärztlicher Beratung und in Gefahrengebieten ggf. in häufigeren Abständen erforderlich. Bei Welpen gilt es zu bedenken, das nach der Grundimmunisierung und der ersten Nachimpfung noch nicht sofort der entsprechende Schutz aufgebaut ist – vermeiden sie daher den direkten Kontakt zu kranken Hunden (Wartezimmer, Welpenspielplatz usw.). Quelle: Mein gesunder Beagle; Text & Zusammenfassung: MOD-Beagle N. Zatschker

 

Wir danken Frau Zatschker für diesen Artikel.

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Schwarzbuch Tierarzt – eine Insiderin packt aus


Yahoo NewsDas Buch der Tierärztin J. Ziegler schockiert und begeistert


31.01.2011; 17:52 Uhr
Pressemitteilung von: Nexus Kommunikationsagentur
PR Agentur: Nexus Kommunikationsagentur


In bundesdeutschen Haushalten leben derzeit ca. 5,4 Millionen Hunde und 8,2 Millionen Katzen sowie in Österreich ungefähr 500.000 Hunde und 1,5 Millionen Katzen. Auch wenn diese beiden Länder statistisch mit 13% bzw. 15% tierhaltenden Haushalten (Spitzenreiter in Europa ist übrigens Frankreich mit 38%) nur auf den hinteren Rängen vertreten sind, so ist das gemeinsame Leben mit Hunden und Katzen bei uns doch weit verbreitet. Aber neben all dem Glück und der Bereicherung, die unsere Tiere uns und wir auch unseren vierbeinigen Lieblingen Gott sei Dank schenken können, darf nicht vergessen werden, dass dieses Glück auch Geld kostet bzw. dass mit unseren Haustieren von verschiedenen Industrien auch eine Menge Geld verdient wird – und dies oft mit Mitteln, Produkten und Reglements, die der Gesundheit unserer Tiere wahrlich nicht förderlich sind. Ungefähr 22.500 Tierärzte kümmern sich in Deutschland um das vermeintliche Wohl unserer Vierbeiner und setzen dabei z. B. nur an Hundearzneimitteln ca. 150 Millionen Euro jährlich um. Weit größere Umsätze kann die Futtermittelindustrie mit ca. 5,6 Milliarden Euro z.B. im Jahre 2009 aufweisen. Und ähnlich wie in der Humanmedizin und in der Lebensmittelindustrie für den Menschen, „schlucken“ wir und damit unsere Hunde und Katzen alles herunter, was man uns vorsetzt und was man uns anhand „Expertenwissens“ als gut für uns weismacht.

Totgeimpft, fehlernährt, medikamentenvergiftet – die Wahrheit hinter der offiziellen Fürsorge ist oft schockierend.

Dass mit multiplen, angeblich jährlich sklavisch zu wiederholenden Impfungen gegen alle Arten von Krankheiten vom Welpenalter an und mit lebenslanger Fütterung industriell hergestellten Tierfutters für jeden „individuellen Bedarf“ die Lebensqualität und -dauer unserer Hunde und Katzen zu steigern sei, ist das offizielle Credo der Tierfutter- und Arzneimittelindustrie und dementsprechend sogar das der meisten Tierärzte, die zumindest nach außen hin die Meinung der Konzerne vertreten. Auch die Veterinärmedizinerin Dr. med. vet. Jutta Ziegler, die seit mittlerweile über 30 Jahren als Tierärztin tätig ist, glaubte in den ersten Jahren nach ihrem Studium zunächst an die Segnungen der seit den 1970er immer zahlreicher werdenden Medikamente, Fertig- und Diätfuttermittel. Doch vor ca. 15 Jahren kamen Zweifel auf, die sich von Jahr zu Jahr steigerten.

Ich fragte mich, weshalb im Laufe der Jahre immer mehr Katzen und Hunde immer früher und immer vielfältiger erkrankten, obwohl doch immer neue und bessere Impfstoffe, Medikamente und angeblich immer maßgeschneidertere Futtermittel auf den Markt kamen,“ so Dr. Ziegler bei der Buchpräsentation von „Hunde würden länger leben, wenn… Schwarzbuch Tierarzt“ in Hallein bei Salzburg am Samstag, den 29.01.2011. „Ich begann zu recherchieren und zu forschen und irgendwann lies ich mein universitär eingebläutes Wissen endlich außer acht und setzte meinen gesunden Menschenverstand ein.“ Die Resultate ihrer Recherchen waren zwingend ebenso einfach wie schockierend: „Lassen Sie denn Ihr Kind oder sich selbst jedes Jahr aufs Neue impfen? Essen Sie selbst Ihr Leben lang tagein, tagaus Tiefkühlpizza, Hamburger und denaturierte Dosengerichte? Lassen Sie sich bei jedem kleinen Schnupfen von Ihrem Arzt Antibiotika verschreiben? Ihre Antwort wird sein: Nein, natürlich nicht, wo kämen wir denn dahin? Das sind einfache Fragen, auf die es einfache und klare Antworten gibt. Wir aber quälen unsere Tiere so förmlich in Krankheiten hinein und glauben dabei auch noch, unseren Vierbeinern etwas Gutes zu tun! Doch Hunde und Katzen sind zunächst einmal Fleischfresser, deren Verdauungsorgane nicht dazu gemacht sind, Getreide und industriell gepanschte Abfälle zu verwerten. Mit künstlichen Vitaminen und Zusatzstoffen können die Organismen der Tiere nichts anfangen und durch überflüssige, geballte Impfladungen und chemische Medikamentenkeulen helfen wir Tierärzte meist nicht, sondern zerstören letztlich nur das Immunsystem und damit die Selbstheilungskräfte der Tiere. Das schlimmste daran aber ist: Wir Tierärzte wissen das bzw. sollten es wissen!“

Welch weitreichende und fatale Konsequenzen die falsche Ernährung und der Medikamentenmissbrauch in den Tierarztpraxen für die Tiere und deren Besitzer haben können, erklärt Dr. med. vet. Jutta Ziegler nun in ihrem neuen Buch. Das „Schwarzbuch Tierarzt“ berichtet anhand von Fallbeispielen aus der eigenen Praxis Dr. Ziegler’s von den dramatischen Folgen der Ernährung mit industriellem Fertigfutter, dem Etikettenschwindel mit sog. Diätfuttermitteln, über den Sinn und Unsinn jährlicher Impfungen, den Missbrauch von Psychopharmaka für Hunde und Katzen, den unkontrollierten Einsatz von Antibiotika, Entwurmungsmitteln und Kortison, die Fragwürdigkeit von Reduktionsdiäten, die Folgen falsch angewandter Gerätemedizin und die wissentliche Komplizenschaft zahlreicher Tierärzte mit der Futter- und Arzneimittelindustrie, denen das Wohl des eigenen Portemonnaies ungleich wichtiger ist als die Gesundheit der ihnen anvertrauten Patienten.

Das „Schwarzbuch Tierarzt“ ist ein für die meisten Tierhalter sicherlich teils schockierendes und verstörendes Buch, das man mit einem lachenden und einem weinenden Auge liest. Denn bei aller Dramatik der erörterten Themen berichten auch Tierbesitzer im Buch selbst von ihren Erlebnissen in anderen Tierarztpraxen und diese sind mitunter an Absurdität kaum zu überbieten. Auch der Dr. Ziegler zu eigene witzige, manchmal lakonische und dann wiederum aufrüttelnde Schreibstil macht das Buch so lebendig und lesenswert wie einen Roman. Zudem hält sich Dr. Ziegler nicht damit auf, ihre Kolleginnen und Kollegen mit meist sanften, mitunter natürlich auch drastischen Worten an das Offensichtliche und Sinnvolle in Ernährung, Therapie und Medikation zu erinnern: Sie belegt ihre Kenntnisse und Erfahrungen auch mit wissenschaftlichen Fakten, räumt mit der Glaubhaftigkeit industriell gesponserter Studien auf und gibt den Tierhaltern zahlreiche, einfach anzuwendende Möglichkeiten und Tipps an die Hand, wie sie einen guten Tierarzt finden und ihre Tiere artgerecht ernähren können. Mit ihrer weitreichenden Erfahrung und Kenntnis nimmt die Autorin den Leser an die Hand und löst seine Ängste bzgl. der angeblichen „Kompliziertheit und Einseitigkeit“ des sog. BARFens (biologisch artgerechte Rohfütterung) auf – und dies ohne kataloggleiche Nährwerttabellen und Messbecher-Einheiten zu strapazieren.

Das „Schwarzbuch Tierarzt“ ist keine Streitschrift, obwohl es, so ist sich Dr. Ziegler leider sicher, von einigen Vertretern ihrer Zunft so aufgenommen werden wird. Das Buch ist vielmehr ein Appell an die Kolleginnen und Kollegen aus dem veterinärmedizinischen Bereich, „Ethik statt Monetik“ walten zu lassen, sich auf die ärztliche Verantwortung zu besinnen und nicht mit der Unwissenheit der Tierbesitzer zu spielen. Auch richtet sich das Buch nicht gegen die Hersteller von Fertignahrung für Tiere per se, zumal es einige hervorragend agierende und produzierende Firmen gibt, deren kaltgepresste Produkte das „Barfen“ zwar nicht ganz, aber zumindest größtenteils ersetzen können. „Auch Tierärzte und Futtermittelhersteller müssen und dürfen Geld verdienen, denn natürlich muss auch unsere Arbeit bezahlt werden,“ so Dr. Ziegler, „ aber ich möchte abends nach getaner Praxisarbeit auch noch in Spiegel sehen können mit dem Wissen, dass ich das denkbar beste für meine Patienten und deren Besitzer getan habe.“

Hunde würden länger leben, wenn … Schwarzbuch Tierarzt“ ist ein gelungenes, aufklärendes und informativ notwendiges Buch, das ab sofort direkt bei Dr. Ziegler in ihrem Online-Shop www.naturfutterlaedchen.at, bei www.natura-vet.de und www.natura-vet.at sowie überall im Buchhandel mit der ISBN-Nr. 978-3-8423-2460-2 erworben werden kann.


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Die Magendrehung des Hundes

 


Die meisten Katastrophen sind von Menschenhand gemacht, sagte mein Großvater oft. Ich habe das nicht vergessen. Und immer, wenn wir meist nachts eine Magendrehung operieren müssen, erinnere ich mich an meinen Großvater.

 

Die Ursachen der Magendrehung und ihrer fürchterlichen Folgen liegen zumeist in einer völlig unsachgemäßen Ernährung des Hundes, der durch aufblähende Fertignahrung und (leider) nicht selten durch ein- bis zweimalige Fütterung allmählich eine Magenerweiterung bekommt, die das Drei- bis Vierfache seines ursprünglichen Volumens ausmacht. Der hungrige Hund verschlingt große Mengen Futter, welches zusammen mit Wasser und nicht selten durch Zugabe von Restnahrung (der Hund als Resteverzehrer) spontan eine massive Gasbildung ermöglicht, entweder enzymatisch (Hülsenfrüchte) oder bakteriell (Nahrung in fortgeschrittener bakterieller Zersetzung, also „haut gout“).

 

Trockenfutter, welches länger gelagert wurde, und dessen Anbruch trotz aller konservierenden Stoffe eine bakterielle Zersetzung erfährt, ist der Haupttäter - die eigentliche Katastrophe für den Hund. In zweiter Reihe, also gleich nebenan, stehen die Sparsamkeitsallüren mancher Hundehalter, die Reste menschlicher Mahlzeiten mit diesen blähenden Futtermitteln vermischen. Aber auch frische Nahrung aus der Dose gemischt mit irgendwelchen gärungsfähigen Nahrungsresten ist eine große Gefahr für den Hund.

 

Wir können den Hundehaltern nur raten, sich auf Folgendes zu besinnen:

 

Erstens ist ein Hund auch nur ein Mensch, der sauberes Wasser und saubere Nahrung bekommen sollte, also ohne unnatürliche Zusätze, die „an der nächsten Ampel“ sowieso zu neuen Kankheitsbildern führen, und zweitens ist der Biorhythmus des Hundes nahezu identisch mit dem des Menschen, was heißen soll: drei Mahlzeiten mindestens, möglichst vier und als Mengenmaß bitte nicht Hundenäpfe, sondern normale Teller, wie sie der Mensch nutzt, nämlich einmal, um sie dann in der Spüle zu reinigen. Der Mensch verschätzt sich gerne in der gebotenen Futtermenge für seinen Hund…

 

Dramatische Magendrehung eines großen Labradors der Familie K. trotz sauberer Nahrung, sauberen Trinkwassers und mehrmaliger Mahlzeiten:

 

Der Hund badet gern in einem Teich, auf welchem das schwimmt, was wir „Entenflott“ nennen. Er schluckte dies in größeren Mengen zusammen mit Teichwasser. Das Ergebnis: eine explosionsartige Vergärung des sauberen Futters.

 


Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin Tierärztliche Gemeinschaft für ambulante und klinische Therapien Dirk Schrader I dr. Steven-F. Schrader I dr. Ifat Meshulam I Rudolf-Philipp Schrader I dr. Itamar Tsur -Tierärzte- www.tieraerzte-hamburg.com

 

 

Bandscheibenvorfall beim Hund. Was nun ??

 

 

Der krumme Rücken, Signale des Schmerzes, Schwäche der Hinterbeine deuten auf einen oder mehrere Bandscheibenvorfälle hin. Vernünftiges Handeln ist geboten, denn diese enden sehr oft in einer vollständigen Lähmung der Hinterbeine. Ebenso

alarmierend sind Bandscheibenvorfälle im Bereich der Halswirbelsäule.In Deutschland hat sich in den tierärztlichen Praxen ein typisches Verhaltensmuster entwickelt: Schmerzmittel, Schmerzmittel, Schmerzmittel, dann Überweisung zum CT

oder MRT, tja - und dann kommt die Empfehlung : OP. Die tierärztlichen Bildungsstätten bestätigen, dass Bandscheiben-OPs mit einen statistischen Erfolg von 30 bis 40 Prozent verbunden sind. Die Kosten solcher Prozeduren liegen meist im vierstelligen Bereich. Im Jahr 2016 stellen wir fest, dass die Alternative zur „CT-OP- Kiste“, die Spinalkathetertherapie nach Salim, tatsächlich 80 Prozent aller dieser „OP-würdigen“ Fälle vor einer OP bewahrt. Natürlich gibt es solche, die unbedingt und sofort chirurgisch versorgt werden müssen. Sie sind eher selten. Der Patient wird in eine Kurznarkose gelegt. Über die natürliche Öffnung zwischen dem letzten Lendenwirbel und dem Steißbein, wird unter radiologischer Kontrolle der Salim-Trokar geschoben. Durch ihn wird Kontrastmittel in den Wirbelkanal geflutet und man kann dann auf einem Video sehen, wie es fließt, wo es nicht hingelangt und was es umfließt. Wir nennen diese diagnostische Prozedur die Flußepidurographie, eine einfache und kostengünstige Angelegenheit. In den meisten Fällen wird dann derEpiduralkatheter nach Salim nachgeschoben und durch ihn nach Möglichkeit morgens

und abends Kochsalzlösung mit und ohne Zusatzmedikation eingeflutet. Die meisten Hundebesitzer beherrschen diesen Vorgang sehr schnell und können über 10 Tage die Versorgung ihres Hundes selbst vornehmen. Das haben Hundebesitzer aus der

Schweiz, aus Frankreich, aus Österreich und allen Bundesländern bisher beweisen können: Alles „kein Ding“, wenn man es sich zeigen lässt. Infektionen gab es in denvergangenen 15 Jahren nicht ein einziges Mal. Und – siehe oben: Die Ergebnisse sind

ermutigend. Die Kosten betragen einen Bruchteil der „CT-OP-Version“.

 

 

 

Merkwürdigerweise finden deutsche Kolleginnen und Kollegen in den Hochschulen und in vielen Praxen in Deutschland die „Salim-Methode“ „nicht so toll“. Sie raten meist davon ab und versuchen die betroffenen Tierhalter zu einer OP zu bewegen, die sie

auch sofort auch durchführen wollen. Manche Kollegen scheuen sich nicht, von „Hokus-Pokus“ zu sprechen und beweisen damit, dass sie diese Methode weder beherrschen noch ausreichend Kenntnis von ihr haben.Wir können diesen desolaten Geisteszustand jener nur bedauern. Dummheit ist in Deutschland auch nicht strafbar. In den vergangenen Jahren haben wir die „Salim-Methode“ durch die Perkutane Laser Nukleotomie ergänzt und Erstaunliches entdecken dürfen: Diejenigen Bandscheiben, die entzündlich aufgequollen waren, konnten in den Folgejahren keinen Ärger mehr machen, wenn wir ihren Kern mit einem Laser verdampft hatten. Diese Methode der PLN ergänzten wir in zunehmendem Maße bei der Spinalkathetertherapie. Trotzerheblich instabiler Wirbelsäule quollen die behandelten Bandscheiben nicht mehr auf.Eine Sensation, die allerdings bereits Eingang in die Therapie in wenigen innovativen Krankenhäusern gefunden hat. Wir hoffen nun, dass diese weiterführende Methode möglichst bald auch in die Therapieprogramme unserer tierärztlichen Bildungsstätten aufgenommen wird. Wer sich entscheidet, seinen Hund mit Bandscheibenproblemen von uns in der oben beschriebenen Weise behandeln zu lassen, ruft einfach an und vereinbart einen nahen Termin. Wir betrachten Bandscheibenvorfälle immer als Notfälle. Die Tierhalter sitzen mit ihren Tieren immer „in der ersten Reihe“. Derartige Notfalltherapien werden auch an Sonn- und Feiertagen durchgeführt.

 

Mit besten Grüssen aus Hamburg

Dirk Schrader

 

Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin

Tierärztliche Gemeinschaft für ambulante und klinische Therapien

Dirk Schrader I dr. Steven-F. Schrader I dr. Ifat Meshulam I Rudolf-Philipp Schrader

-Tierärzte-

www.tieraerzte-hamburg.com

 

 

 

 

Nochmals:

 

Gaumensegel-OP, Ventilnasen-OP, Choanenstenosen-OP
bei brachycephalen Rassen, z.B. bei der Französischen Bulldogge
und beim Mops

 

 

 

In den letzten Jahren hat sich die Diskussion um die Chirurgische Hilfe bei Brachycephalen Syndrom bestimmter Hunderassen intensiviert. Wir leisten unseren Beitrag dazu, um möglichst vielen Hundehaltern Hilfe zuteil werden zu lassen.

 

Leider werden die Kosten in manchen tierärztlichen Einrichtungen so hochgezogen, dass die meisten betroffenen Tierhalter „in die Knie gehen“.

 

Es werden Kosten von 1000.- bis 2500,- € und mehr genannt, was hier immer wieder zu ungläubigem Stirnrunzeln führt:

 

Die unabdingbare Kurznarkose unter Infusion und elektronischem Monitoring wird hier mit 50 bis 70 € berechnet. Hinzu kommen die Kosten für den chirurgischen Eingriff der Gaumensegelverkürzung mit dem Chirurgie-Laser von 90 €, einer speziellen Nadel-Fadenkombination von 9.80, das unabdingbare Medikament gegen Schockreaktionen und Schleimhautquellungen von ca. 13 € und postoperatiove Überwachungskosten von 1-3 Stunden von 22-33 €.

 

Wer das zusammenzählt, bezahlt weniger als 300 € für den erfolgreichen Eingriff, der überdies die Beseitigung einer vorhandener Ventilnase beinhaltet.

 

Machen wir uns nichts vor: ein derartiger Eingriff gehört in den Bereich der „Kleinen Chirurgie“ und elitäre Vorstellungen von 4-stelligen Summen sind als unsozial zu bezeichnen.

 

Sollte eine Choanenstenose festgestellt werden, so kann diese ebenfalls mit dem Chirurgie-Laser, allerdings unter radiologischer Kontrolle (Scanning), durchgeführt werden. Wir warten jedoch immer den Erfolg in Sachen Atemfreiheit des Patienten ab. Die Chirurgie der Choanenstenose kann später immer noch (natürlich unter Narkose, s.o.) durchgeführt werden. Die Kosten betragen auch nicht mehr als 80 bis 100 €.

 

Wir sind der Auffassung, dass hochgezogene Kostenstrukturen für derartige Eingriffe das Vertrauen in die Tierärzteschaft untergräbt. Abgesehen davon sind sie tierschutzgedanklich skandalös.

 


Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin
Tierärztliche Gemeinschaft für ambulante und klinische Therapien
Dirk Schrader I dr. Steven-F. Schrader I dr. Ifat Meshulam I Rudolf-Philipp Schrader I dr. Itamar Tsur
-Tierärzte-

 

www.tieraerzte-hamburg.com

 

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Tierheilpraxis Moll

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