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Hunderassen-Hybridhunderassen Doodle uvm.

 

Die Beliebtheit eines Doodle oder Poo ist nicht mehr aufzuhalten. Diese bewußte Kreuzung vereinbart alle positiven Charaktereigenschaften beider Rassen.

 

Die Verpaarung zweier Rassen wird F1 genannt. Ab der Verpaarung F1b, wo schon wieder ein Pudel eingekreuzt wird  beinhaltet schon 75 % Pudel. Ein reinrassiger Hund muß 80 % seiner Rasse schaffen, wenn er nur 79 % schafft wird auch kein Genetiker sagen er wäre deshalb nicht reinrassig. Der F1b schafft ja immerhin schon 75 % und deshalb  haaren diese Hunde nicht ! Dies ist natürlich ideal und besonders für Allergiker interessant.

 

Egal ob es sich um Standart Doodle wie z.B.  Labradoodle, Goldendoodle, Bernedoodle, Aussiedoodle, um Medium Doodle wie z.B. Cockerpoo, Tibetdoodle,  oder um Minni Doodle wie z. B. Maltipoo, Cavapoo, Yorkiepoo, Peekapoo, usw. handelt.

 

Dadurch dass ein Doodle aus zwei Rassen besteht hat diese Hybridrasse einen größeren Genpol. Sie profitieren von dem sogenannten Heterosiseffekt . Dieser ist schon lange in der Nutztier-, und Pflanzenzucht bekannt. Die Hunde sind weniger krankheitsanfällig, langlebiger, robuster, agiler, sportlicher, gesünder, fiter usw.

 

Trotzdem kann ein Doodle die rassetypischen Erbkrankheiten von seinen Eltern erben. Deshalb ist es sehr wichtig die Elterntiere vor Zuchteinsatz auf deren rassetypischen Erbrankheiten zu untersuchen.

 

Unser Verein erkennt den Doodle, F1 Generation, wo beide Elterntiere reinrassig sind, als Hybridrasse an. Dafür wird ein Abstammungsnachweis erstellt in dem jeweils die Eltern als jeweilige Rasse eingetragen wird. Beispiel: Labradoodle = ein Elternteil Labrador und ein Elternteil Pudel. Genau so steht die Rassenbezeichnung auch bei jedem  einzelnen Ahnen dabei.

 

Dadurch wird der Doodle nicht nur einfach wild vermehrt, sondern muß genauso wie bei den reinrassigen Rassehunden die Zuchttauglichkeitsprüfung bestehen !

 

Zuchttauglich sind die Elterntiere erst wenn sie einem vorgeschriebenen Standard entsprechen, charakterlich einwandfrei sind und vorallem nach vorherigen Untersuchungen bzgl. der rassetypischen Erkrankungen beider Rassen gesund sind. Die Wurfpausen der Hündinnen werden eingetragen und kontrolliert.

 

Bei Interesse an einem Doodlewelpen,  an einem passenden einem Deckrüden oder generell an unserem Verein etc. wenden Sie sich an unsere Rassebeauftragte unter 0171 35 35 593. (Auch per Whatsapp)

 

Teacup & Toy - Peekapoo, ähnlich Maltipoo

Der Peekapoo ist eine bewuße Kreuzung zwischen einem Toy oder Teacuppudel mit einem Pekinesen. Somit vereinbart diese Hybridrasse alle positiven Eigenschaften beider Rassen. Bei ernsthaftem Interesse an diesen entzückenden Welpen können Sie die Kontaktdaten des Züchters über uns erfahren.

Folgende Hybrid-Hundenrassen werden uns von HUNDEO  Expertenwissen zum Hund, vorgestellt.

Maltipoo

Wesen :
Fröhlich, Verspielt, Selbstbewusst
Größe: Klein
Höhe: 28-35 cm
Gewicht: 3-6 kg
Lebenserwartung: 12-15 Jahre
Felltyp: Langhaar
Farben: Weiß, Creme, Silber

 

Der Maltipoo ist eigentlich keine eigene Hunderasse per se, sondern eine Kreuzung aus Malteser und Zwergpudel. Der niedliche Mischling erfreut sich dabei in letzter Zeit immer weiter wachsender Beliebtheit. Aktiv und charmant im Wesen passt er zu allen Arten von Familien und Haushalten, egal ob Jung oder Alt.

Charakter & Merkmale

Der Maltipoo ist eine sogenannte Hybridrasse. Er wird aus einer Verpaarung von Malteser und Zwerg- oder Toypudel gezüchtet. Vom FCI ist er als eigene Rasse nicht anerkannt. Aus diesem Grund gibt es für ihn auch keinen einheitlichen Rassestandard.

Seine Größe und Gewicht können variieren, was besonders von der Größe des Pudel-Elternteils abhängt. Grundsätzlich gehört er aber zu den kleinen Hunden und wiegt durchschnittlich zwischen 3 und 6 Kilogramm. Auch Maltipoos mit bis zu 10 Kilogramm können aber ab und zu vorkommen. Seine Größe liegt meist zwischen 28 und 35 Zentimetern.

Der Maltipoo verfügt über einen ausgesprochenen „Teddybär-Look“, der ihn sehr beliebt macht. Er hat Schlappohren und große runde Kulleraugen. Sein Fell ist dicht, voluminös und lockig. Es kommt in allen Farben vor. Hierbei ist das Erbguts des Pudels entscheidend, da Malteser immer weiß sind. Die häufigsten Farben sind deshalb Weiß, Creme und Silber.

Durch die Kreuzung der Ursprungsrassen gilt der Maltipoo als sehr robust. Er ist nicht besonders anfällig für Erbkrankheiten. Außerdem hat er eine Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren.

Charakterlich gibt es zwischen Maltipoos große Unterschiede. Niemand kann wirklich sicher sein, welche der Eigenschaften der Elternrassen vererbt werden. Im Allgemeinen sind Maltipoos aber ausgesprochen gute Begleit- und Familienhunde. Sie sind intelligent, verspielt und binden sich sehr eng an ihre Familie oder Bezugsperson.

Die meisten Maltipoos sind sehr anpassungsfähig und fühlen sich sowohl bei aktiven Menschen als auch auf dem Sofa wohl. Ein gewisser Grundauslauf ist aber natürlich immer wichtig. Sie lernen zudem sehr schnell und sind sehr anhänglich. Aus diesem Grund ist er auch für Anfänger sehr gut geeignet.

Maltipoos sind leicht zu erziehen und reagieren auch gut auf Klickertraining und ähnliche Methoden. Von Anfang an solltest du dabei deinem Hund beibringen, auf Kommando mit dem Bellen aufzuhören, denn viele Maltipoos neigen zum Kläffen. Fremden gegenüber sind sie oft zurückhaltend, aber nicht aggressiv.

Mit Kindern kommt der Maltipoo meist gut zurecht. Da er aber sehr klein ist und bei grober Behandlung leicht verletzt werden kann, sollten die Kinder mindestens fünf bis sechs Jahre alt sein. Auch mit anderen Haustieren hat er kein Problem, wenn er früh genug daran gewöhnt wird.

 

Die richtige Ernährung

 

Der Maltipoo stellt an seine Ernährung keine speziellen Anforderungen. Er sollte, wie jeder andere Hund, mit hochwertigem und proteinreichem Futter gefüttert werden. Sowohl Trocken- und Nassfutter als auch BARF eignen sich für den Maltipoo.

Spezielles Futter für kleine Rassen ist nicht zwingend notwendig, wird aber vom Maltipoo gerne angenommen. Wichtig ist vor allem eine gute Nährstoffzusammensetzung. Zucker und Aromastoffe haben hingegen im Hundefutter nichts zu suchen.

Als Welpe benötigt der Maltipoo mehrere Mahlzeiten am Tag. Als ausgewachsener Hund genügen ihm allerdings ein oder zwei Mahlzeiten völlig aus. Futter frei verfügbar den ganzen Tag lang anzubieten ist dagegen nicht empfehlenswert. Zugang zu sauberem Wasser sollte aber immer bestehen.

Der Maltipoo neigt nicht grundsätzlich zur Fettleibigkeit. Da er aber oft als Schoßhund gehalten wird, kommt es trotzdem relativ oft zu Übergewicht. Mangelnde Bewegung und übermäßige Leckerlies können bei ihm schnell ungesund werden. Achte deshalb immer darauf, dass die Taille des Maltipoos von oben noch zu sehen ist.

Es bietet sich außerdem an, dem Hund regelmäßig zahnreinigende Kaustangen in kleiner Größe oder Kauspielzeug anzubieten. Diese tragen entscheidend zur Zahngesundheit des Maltipoos bei. Auch über Kauspielzeug aus natürlichen Materialien freut er sich gelegentlich. Hier eignen sich besonders Rinderhaut in passender Größe.

Maltipoo Pflege

 

Die Erbanlagen für die Fellstruktur sind bei Pudel und Malteser sehr unterschiedlich. Malteser besitzen ein langes Fell, das sehr viel Pflege und einen regelmäßigen Schnitt erfordert. Der Pudel hingegen hat ein lockiges Fell, das kaum ausfällt und als hypoallergen gilt.

Das Fell des Maltipoos ist nicht immer einheitlich und bedarf individueller Pflege. In fast allen Fällen ist es aber nötig, den kleinen Hund täglich zu bürsten. Viele Maltipoos neigen zu einem sehr dichten und schnell wachsenden Fell, das leicht verfilzen kann. Obwohl der Maltipoo nur sehr wenig haart, sollte der Aufwand der Fellpflege deshalb nicht unterschätzt werden. Rechne also auf jeden Fall täglich Zeit für die Fellpflege deines Hundes mit ein.

Ein regelmäßiger Haarschnitt ist für den Maltipoo unbedingt notwendig. Suche dir am Besten einen guten Hundefriseur oder lass dir zumindest genau zeigen, wie das geht. Wird das Fell des kleinen Hundes nicht gepflegt, kann das zudem recht schnell zu Hautproblemen führen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Hunderassen tut es dem Maltipoo gut, wenn er ab und zu mit einem milden Hundeshampoo gebadet wird. So kann tiefsitzender Dreck entfernt werden. Da dem Maltipoo kaum Haare ausfallen, wird dieser durch die dichte, lockige Struktur oft eingeschlossen. Außerdem macht ein Bad das Fell wieder glänzender und luftiger.

Auch auf die Krallen des Maltipoos solltest du stets achten. Werden sie zu lang, müssen sie mit einer Krallenschere gekürzt werden. Blätter oder Stöckchen sollten gegebenenfalls nach jedem Spaziergang von Hand aus dem Fell entfernt werden. Besonders im Sommer ist es zudem wichtig, das dichte Fell nach Zecken abzusuchen.

Zu guter Letzt solltest du regelmäßig Ohren und Zähne deines Maltipoos kontrollieren. Die hängenden Ohren müssen gelegentlich gereinigt und auf Entzündungen oder Fremdkörper untersucht werden. Die Zähne neigen, wie bei allen kleinen Rassen, sehr schnell zu Zahnstein. Da sie so nah beieinanderstehen, können sich in den Zwischenräumen leicht Futterreste ansammeln.

 

Passendes Zubehör

 

Neben der üblichen Ausstattung für alle Hunde sind einige spezielle Gegenstände für den Maltipoo sehr wichtig. Dazu gehört vor allem das Equipment für die Fellpflege. Sowohl eine hochwertige Bürste als auch ein Kamm gehören in das Pflegeset. Eine Schere wird auch dann benötigt, wenn der Hund regelmäßig zum Hundefriseur gebracht wird. Damit können auch zwischendurch manuell der Augenbereich oder die Ohren freigeschnitten werden.

Des Weiteren benötigst du einen Ohrenreiniger, ein mildes Hundeshampoo und eine Zeckenzange. Auch Spielzeug darf nicht fehlen, denn der Maltipoo ist klug, verspielt und begeisterungsfähig. Besonders eignet sich hier auch Kauspielzeug, das die Zähne beim Spiel reinigt. Außerdem sind Intelligenz- und Suchspiele zu empfehlen, um den Maltipoo geistig auszulasten. Auch Klickertrainig findet er großartig.


Maltipoo Herkunftsbild

Herkunft & Geschichte

 

Der Ursprung der Maltipoos findet sich in den USA der achtziger Jahre. Die geplante Verpaarung des Maltesers und Zwergpudels sollte einen neuen Modehund erschaffen, der sich als kleiner Begleithund und für Allergiker eignet. Er sollte die besten Eigenschaften der jeweiligen Elternrassen in sich vereinen.

Der Pudel wird besonders häufig in moderne Hybridrassen eingekreuzt. Dabei soll er vor allem sein hypoallergenes, nicht haarendes Fell und seine Intelligenz vererben. Der Malteser hingegen wurde schon seit Generationen als umgänglicher Schoßhund gezüchtet, während der Pudel ursprünglich ein Jagdhund war. Sein Charakter ist daher sehr menschenbezogen. Außerdem trägt er entscheidend zum ausgesprochen niedlichen Äußeren des Maltipoos bei.

In der Rege wird der Maltipoo aus den verschiedenen Elternrassen gekreuzt. Eine Paarung von zwei Maltipoos untereinander ist aber auch möglich. In diesem Fall wird das Ergebnis allerdings deutlich unberechenbarer, weshalb die meisten Züchter davon absehen.

Lange Zeit war der Maltipoo fast ausschließlich in Amerika anzutreffen. Erst in den letzten zwanzig Jahren hat sich die Zucht der süßen Mischlinge auch in Europa und Asien verbreitet. Dennoch ist er nach wie vor vom FCI nicht als eigenständige Hunderasse anerkannt. In den USA hingegen ist er seit dem Jahr 1995 vom United States Kennel Club als eigene Rasse anerkannt worden.

Maltipoo Malteser-Pudel

Yorkiepoo (Yorkshire Terrier -Pudel)

Labradoodle   (Pudel - Labrador)

Goldendoodle

Wesen:

Intelligent, Gehorsam, Fröhlich
Größe: Mittel
Höhe: 30-70 cm
Gewicht: 10-45 kg
Lebenserwartung: 11-15 Jahre
Felltyp: Langhaar
Farben: Cremeweiß, Goldblond, Schwarz

Der fröhliche und kinderliebe Goldendoodle ist der ideale Begleiter für die Familie. Aber auch Senioren und Singles haben an der Kreuzung aus Pudel und Golden Retriever ihre Freude. Der aufgeweckte Mischling ist nämlich sowohl gehorsam als auch anhänglich. Außerdem liebt er es, neue Bekanntschaften zu machen.

Goldendoodle.

Charakter & Merkmale

 

Der Goldendoodle entsteht aus der Kreuzung eines Golden Retrievers mit einem reinrassigen Pudel. Er vereint die Eigenschaften beider Rassen in sich. Je nachdem, ob ein Kleinpudel, ein Zwergpudel oder ein Königspudel eingekreuzt wurde, gibt es den Goldendoodle in den Größen Mini, Medium und Standard. Zwischen 10 und 45 kg kann ein ausgewachsener Golden Doodle so auf die Waage bringen. Mini- und Midi-Goldendoodles erreichen dabei zwischen 30 und 50 cm Schulterhöhe, während die Standard-Vertreter bis zu 70 cm groß werden können.

Das gewellte bis gelockte Fell weist von Cremeweiß über klassisches Goldblond bis Schwarz sämtliche Farben auf. Das Wort „Golden“ im Namen verweist lediglich auf die Abstammung vom Golden Retriever. Wegen der Fellfarbe musst du dich also nicht einschränken. Großes Plus gegenüber dem klassischen Goldie: Wie sein Vorfahre, der Pudel, verliert auch der Goldendoodle nur sehr wenige Haare. Sein Fell hat zudem keinen ausgeprägten Eigengeruch. Das macht ihn gerade für Allergiker und Menschen mit empfindsamer Nase geeignet.

Hinsichtlich seines Charakters ist der Goldendoodle der ideale Familienhund. Er vereinigt in sich die Lernfreudigkeit des Pudels mit der Gelassenheit des Retrievers. Diese Hunde sind fröhliche und anhängliche Begleiter. Sie lassen sich gut erziehen und gehen mit Kindern liebevoll und gutmütig um. Dabei sind sie nie aggressiv. Anderen Hunden begegnet der Goldendoodle stets freundlich und aufgeschlossen.

Viele Goldendoodles lieben es, zu apportieren, und springen dafür auch mal gern ins kühle Nass.

Der Golden Doodle tollt zwar gern herum, braucht aber nicht unbedingt einen riesigen Garten oder tägliche Gewaltmärsche. Er passt sich einfach den aktuellen Gegebenheiten an. Goldendoodles können ebensogut auf dem Land wie in einer Stadtwohnung leben. Hauptsache, sein Lieblingsmensch ist da.

Da diese Mischlinge ziemlich intelligent sind, solltest du deinen Goldendoodle auch geistig fordern. Geeignet sind dafür etwa Agility oder Such-Spiele. Geschieht das nicht, kommt schnell Langeweile auf. Der Goldendoodle sucht sich dann selbst eine Beschäftigung. Lass daher deinen Golden Doodle auch nicht zu lange alleine. Ins Büro kommt er dafür gern mit.

Der fröhliche Charakter und der vom Golden Retriever geerbte „will to please“ machen den Goldendoodle auch ideal für Neulinge. Auch wer noch nie zuvor einen Hund hatte, kommt mit dem Golden Doodle bestens klar. Er will seiner Familie einfach so gern gefallen.

Lob und Anerkennung spornen ihn dabei noch mehr an. Auch als Schul- und Therapiehund wird der Golden Doodle geschätzt. Dank seiner gutmütigen Art kann er sich gut auf Menschen und Situationen einstellen.

Goldendoodle Video: siehe www.hundeo.com

 

Die richtige Ernährung

Der Goldendoodle stellt ähnliche Ansprüche an seine Ernährung wie die meisten anderen Hunderassen. Die tägliche Futtermenge solltest du auf die Größe deines Golden Doodle und das Aktivitätslevel anpassen. Welpen im Wachstum benötigen drei bis vier kleinere Mahlzeiten am Tag. Ein ausgewachsener Golden Doodle kommt mit zwei Fütterungen am Tag aus.

Ein ausgewogenes Futter mit hohem Fleischanteil sorgt dafür, dass dein Golden Doodle sich wohlfühlt und lange gesund und fit bleibt. Achte auf unnötige Zugaben wie Getreide und vor allem Zucker in der Liste der Inhaltsstoffe. Sie tragen nichts zur gesunden Ernährung deines Doodles bei. Vielmehr schädigen sie seine Gesundheit und besonders seine Zähne.

Goldendoodles erben von ihren Golden-Retriever-Eltern gelegentlich einen Hang zu Gefräßigkeit. Gerade die Mini- und Midi-Varianten können dann schnell ungesundes Übergewicht ansetzen. Zum Glück ist der Goldendoodle nicht faul und bewegt sich gern. Achte darauf, dass nichts Essbares offen herumliegt. Der Goldendoodle findet es sonst sicher und schnabuliert es sofort weg. Beim Spaziergehen solltest du aufpassen, ob der Hund etwas in die Schnauze nimmt.

Auch mit Leckerlis heißt es daher, sparsam umzugehen. Zum Glück freuen sich diese Hunde riesig über Lob in Form von Streicheleinheiten oder Spiele. Selbst einfaches Loben belohnt sie schon. Es braucht daher nicht immer die Extra-Fütterung, um den Goldendoodle zu bestechen. Wenn es mal doch ein Leckerli sein darf, eignen sich gesunde Zahnpflege-Snacks oder Trockenfleisch. Auch dieses sorgt dafür, dass der Hund beim Kauen automatisch Zahnbeläge entfernt.

Goldendoodle Pflege

 

Wer denkt beim Wort „Pudel“ nicht sofort an einen herausgeputzten Modehund? Zum Glück ist der Goldendoodle weniger anspruchsvoll. Das feine, wollige Fell sollte nur einmal wöchentlich gebürstet werden, damit es nicht verfilzt.

Wie der Pudel macht auch der Goldendoodle keinen richtigen Fellwechsel durch. Er verliert also kaum Haare. Daher sollte das Fell regelmäßig getrimmt und zurückgeschnitten werden. So bilden sich keine Knoten und hässliche Filzmatten. Das kannst du selbst mit einer speziellen Fellschere erledigen oder aber zum Hundefriseur gehen.

Im Gesicht sorgt das lockige Fell für das lustige Teddybären-Aussehen des Goldendoodle. Handeln solltest du, wenn ihm die Fellhaare in das Sichtfeld hängen oder sogar die Augen reizen. Dann müssen die Haare geschnitten werden oder aber ein Haargummi schafft Abhilfe. Lustige Frisur inklusive.

Achte auch auf die Ohren deines Goldendoodle und sieh regelmäßig nach, ob hier alles in Ordnung ist. Wie bei allen Hunden mit hängenden oder anliegenden Ohren kann es auch beim Goldendoodle zu Ohrentzündungen kommen. Das feuchtwarme Klima unter dem Ohr begünstigt Infektionen oder das Wachstum von Milben. Reinige daher die Ohren regelmäßig und achte auf Krankheitszeichen. Zu diesen gehören Rötungen, Schwellungen, Ausfluss, schwärzliche Beläge oder häufiges Kratzen am Ohr.

 

Passendes Zubehör

 

Sowohl Pudel als auch Golden Retriever wurden ursprünglich für die Jagd gezüchtet. Sie sollten das erlegte Wild im Unterholz aufstöbern und zu ihren Herrchen, den Jägern, zurücktragen. Der Goldendoodle hat dieses Erbe im Blut. Er liebt es, einem geworfenen Spielzeug hinterher zu rennen, es im Gebüsch wiederzufinden und zurück zu bringen.

Da der Goldendoodle zu den klügeren Hunden gehört, ist er auch für Intelligenz-Spielzeug zu haben. Dieses sollte alle seine Sinne fordert. Spielsachen wie ein Schnüffelteppich oder ein Hütchenspiel trainieren Gedächtnis, Geruchssinn und Feinmotorik des Goldendoodle. Sie sorgen auf diese Weise dafür, dass du einen rundum ausgeglichenen Hund hast.

Goldendoodle Geschichte

Herkunft & Geschichte

 

Goldendoodles werden etwa seit Ende der 1990er Jahre zunächst in den USA und in Kanada gezüchtet. Sie gehören zu den sogenannten „Designer-Hunden“. Sie sind also Mischlinge aus zwei etablierten Rassen. Diese Kreuzungen hatten seit jeher zum Ziel, die besten Eigenschaften beider Rassen in einem Hund zu kombinieren.

Die Idee, Pudel mit anderen Hunderassen zu kreuzen, kam ursprünglich aus Australien. Ein Mitarbeiter des australischen Blindenhundeverbands wurde 1988 von einem hawaiianisches Ehepaar kontaktiert. Das Paar suchte einen Blindenhund, der auch für Tierhaarallergiker geeignet sein sollte. Zunächst wurde dafür ein Pudel mit einem Labradoren gekreuzt. Warum? Der Pudel war schon damals als Rasse bekannt, die kaum haart. Zudem löst sein Fell nur selten Tierhaarallergien aus. Der lernwillige und freundliche Labrador Retriever hingegen ist besonders geeignet als Blindenführhund. Damit war der Labradoodle geboren.

Schnell wurden weitere Kreuzungen mit Pudeln ausprobiert. Dem Labrador folgten Cocker Spaniel und sogar Dackel. Auch mit Maltesern und Collies wurde schon gezüchtet. Der Goldendoodle hat sich hier als der beliebteste Mischling durchgesetzt.

Kein Wunder, möchte man sagen. Kaum ein anderer Pudel-Mix eignet sich so gut für die unterschiedlichsten Hundehalter. Und mit seinem Teddy-Gesicht und fröhlichem Wesen wickelt der Goldendoodle jeden um seine Pfote.

 

HUNDEO Expertenwissen zum Hund, siehe www.hundeo.com

Cockapoo

Wesen:

Kontaktfreudig, Liebevoll, Intelligent
Größe: Mittel
Höhe: 45 cm
Gewicht: 3-8 kg
Lebenserwartung: 12-17 Jahre
Felltyp: Langhaar
Farben: Weiß, Rot, Braun, Beige, Schwarz-weiß, Schwarz

Wenn du auf der Suche nach einem Anfängerhund bist, ist der Cockapoo genau das Richtige für dich. Als Kreuzung von Pudel und Cocker Spaniel ist der Cockapoo eine nicht anerkannte Hunderasse, die jedoch stetig an Popularität gewinnt.

Charakter & Merkmale

Der Cockapoo hat in den meisten Fällen eine Schulterhöhe von etwa 40 cm. Er wird jedoch in vier verschiedenen Größen gezüchtet. Die kleinsten sind nicht höher als 25 cm und die größte Klasse (Standard) misst 38 cm bis 45 cm.
Auch das Gewicht variiert, je nach Elternteil, stark und reicht von weniger als 3 kg bis über 8 kg.

Die Lebenserwartung der Hunde umfasst 12 bis 17 Jahre und ist damit verhältnismäßig hoch. Außerdem zeichnen sie sich durch eine geringe Anfälligkeit in puncto Erbkrankheiten aus.

Das schnell wachsende Fell des Cockerpoos ist eher lang und kann glatt bis leicht lockig sein. Es sollte jedoch nicht stark gekräuselt sein. Die Farbe deckt alle Kombinationen ab, die auch bei Cocker Spaniels und Pudel vertreten sind.
Das Fell eines Cockapoos, der nicht der ersten Generation angehört, sollte idealerweise außerdem nahezu geruchlos sein. Durchgesetzt haben sich bei dieser Mischung die Schlappohren des Cockerspaniels.

Was den Charakter der Hunde angeht, so haben sich die besten Eigenschaften ihrer Eltern in ihnen durchgesetzt.
Besonders seine liebenswerte Art -ein Erbe des Cocker Spaniels- brachte dem Cockapoo seine wachsende Popularität ein. Außerdem ist diese Rasse sehr gelehrig, was wohl auf seinen Vorfahren den Pudel zurückzuführen ist.

Der Cockapoo liebt Kinder. Er ist ein geselliger Familienhund, der sich besonders wohlfühlt, wenn all seine Menschen um ihn versammelt sind. Die Rasse ist sehr anhänglich und vermittelt einem das Gefühl ständiger Nähe.
Gerne sitzen die Hunde auch auf dem Schoß ihrer Herrchen und Frauchen.

Darüber hinaus sind sie sehr verspielt und intelligent, was das Training dieser Hunde enorm vereinfacht. Auch mit anderen Hunden verstehen sie sich in der Regel hervorragend.

Der Cockapoo ist nicht dafür bekannt eine sehr laute Hunderasse zu sein. Nähert sich jemand dem Haus, kommt es aber durchaus vor, dass der Hund Alarm schlägt. Trotzdem eignet er sich nicht besonders gut als Wachhund.

Du musst aber bedenken, dass diese Eigenschaften nicht genau vorhersehbar sind, da es sich um einen Mischling handelt. Wenn du dir einen Cockapoo zulegen willst, solltest du zu einem seriösen Züchter gehen. Dieser sollte dir zudem auch die Gesundheitschecks der Elterntiere zeigen kann.

Fellpflege: mehr erfahrren unter www.hundeo.com

Cockapoo Video, siehe unter www.hundeo.com

 

Die richtige Ernährung

 

Die angemessene Futtermenge ist stark von Größe, Gewicht und Aktivität des individuellen Hundes abhängig. Allgemein werden jedoch 30 bis 85 Gramm an qualitativ hochwertigem Trockenfutter empfohlen. Diese Menge sollte in zwei Mahlzeiten aufgeteilt werden.

Aufgrund der Unterschiede innerhalb der Rasse ist dies nur ein Vorschlag und muss für jeden Hund individuell entschieden werden. Die Ernährung entscheidet in hohem Maße über die Gesundheit des Hundes.
Solltest du unsicher sein, ob dein Hund vielleicht übergewichtig ist, fahre ihm mit der Hand locker über den Brustkorb. So sollten die Rippen spürbar, aber nicht sichtbar sein.

Wie bei anderen Hunden auch ist auf die enthaltenen Nährstoffe zu achten und Futter mit hohem Fleischanteil vorzuziehen. Je nahrhafter das Futter, desto weniger wird dein Hund davon benötigen.

Cockapoo Pflege

 

Erfreulicherweise haart der Cockapoo nicht stark und zählt zu den nicht-haarenden Hunderassen. Um eine Verfilzung des Fells zu vermeiden, sollte das Cockerpoo Fell täglich gekämmt werden. An diese Prozedur sollten sie schon in der Welpenzeit gewöhnt werden.

Manche Besitzer ziehen es auch vor, dem Hund einen Haarschnitt zu verpassen. Dies ist nicht unbedingt notwendig und sollte nur auf 5 cm verkürzt werden. Allerdings ist es wichtig zu prüfen, ob die langen Haare die Sicht des Hundes beeinträchtigen. Ist dies der Fall, muss das Fell um die Augen wenigstens geringfügig zurückgeschnitten werden.

Gebadet werden muss der Hund in der Regel nicht. Erscheint ein Bad unbedingt notwendig, hilft dies auch die Haarstruktur und Gesundheit des Hundes zu wahren.

Wie bei vielen kleinen Hunden ist auch bei dem Cockapoo auf die Nagellänge zu achten. Oft werden diese nicht genügend abgenutzt und müssen deshalb geschnitten werden. Das solltest du aber, wenn du keine Erfahrung damit hast, lieber einem Tierarzt überlassen. Wenn die Nägel deines Hundes auf dem Boden klacken, sind sie bereit wieder geschnitten zu werden.

Die Ohren der Cockapoos sollten wöchentlich einmal gereinigt oder wenigstens kontrolliert werden, um Ohrenentzündungen vorzubeugen. Zeichen für eine Entzündung ist schlechter Geruch oder eine Rötung der Ohren. Auch ein ständiges Kopfschütteln deines Hundes oder Kratzen im Bereich der Ohren kann auf eine Infektion hindeuten.

Passendes Zubehör

 

Cockerpoos sind sehr aktive Hunde, lieben es zu apportieren und neue Tricks zu lernen. Als Motivation für deinen Begleiter bieten sich Leckerlis an. Diese sollten auch nach dem Bürsten vergeben werden. Dadurch kann sich die Pflegeprozedur erheblich vereinfachen.

Für die Pflege wird eine Bürste benötigt und gegebenenfalls auch eine kleine Badewanne und einen Nagelknipser für Hunde. Für die Ohren empfiehlt sich ein Wattepad, getaucht in eine Reinigungsflüssigkeit. ACHTUNG: Überlasse unbedingt dem Tierarzt die Entscheidung über diese Flüssigkeit.

Cockapoo Geschichte

Herkunft & Geschichte

Der Cockapoo ist eine eher junge Hunderasse. Ihre Ursprünge finden sich wohl im Amerika der 1950er Jahre. Doch erst im Jahr 1960 wurde die Rasse auch im Oxford English Dictionary vermerkt. Die erste Kreuzung zwischen einem American oder English Cocker Spaniel und einem Pudel ein Zufall gewesen sein. Der Cockapoo wurde schon bald sehr beliebt. Züchter unternahmen schon mehrmals den Versuch ihn als einen reinrassigen Hund anerkennen zu lassen. Bisher wurden diese Gesuche jedoch immer von den Zuchtverbänden abgelehnt. Trotzdem ist der Cockapoo heute der populärste Hybridhund Englands.

Die Standards der Züchter unterschieden sich anfänglich immens. Während manche immer neue erste Generationen züchteten, wollten andere reinrassige Cockapoos züchten.

1999 wurde schließlich der Cockapoo Club of America gegründet, der einen Rassestandard einführte. Seine Aufgabe ist es diesen zu erhalten. Dieser Club spricht sich für einen Vielgenerationenmix aus, da dies die gern gesehenen Eigenschaften der Hunde verstärkt.

The American Cockapoo Club wurde 2004 gegründet. Ihr Ziel ist es Cockapoos zu züchten, deren Wurzeln lückenlos bis zu ihren reinrassigen American Kennel Club oder Continental Kennel Club Vorfahren zurückverfolgt werden können.

Heutzutage werden die Hunde gerne in der Therapie für kranke oder alte Menschen und Kinder eingesetzt.

Cavapoo

 

Wesen:

Liebenswert, Unkompliziert, Aufgeschlossen
Größe: Klein
Höhe: 30-35 cm
Gewicht: 5-7 kg
Lebenserwartung: 14-18 Jahre
Felltyp: Mittelhaar
Farben: Tan, Ruby, Schwarz, Grau, Rot, Beige, Weiß
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Der Cavapoo – auch Capoodle genannt – ist eine besonders interessante Hunderasse. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte Hybridhunderasse. Sie ist, wie die meisten ihrer Art, nicht von der FCI anerkannt. Die süßen Hunde entstammen einer Kreuzung aus einem Pudel und einem Cavalier King Charles Spaniel. Hieraus lässt sich auch der Name der Rasse ableiten. Ihren Ursprung hatte der Cavapoo erstmal in Australien. Die Tiere sind äußerst beliebte Familien- und Begleithunde. Sie eignen sich für Jedermann und können den tristen Alltag ungemein bereichern.

Charakter & Merkmale

Der Cavapoo zählt zu den kleinen bis mittelgroßen Hunderassen und gilt im Allgemeinen als Begleithund. Ein ausgewachsenes Tier erreicht im Schnitt eine Körpergröße von ca. 30 bis 35 cm. Das Gewicht der flauschigen Vierbeiner steht im Verhältnis zu ihrer Größe. In der Regel wiegen die Hunde etwa zwischen 5 und 7 kg. Hündinnen sind im Vergleich zu ihren männlichen Artgenossen oftmals etwas zierlicher gebaut und somit auch leichter.

Der Cavapoo hat einen robusten und kompakten Körperbau. Das Erscheinungsbild der Hunde ist grundsätzlich sehr niedlich anzusehen. Es kann aufgrund der Kreuzung zweier Rassen jedoch ganz unterschiedliche Kennzeichnungen besitzen.

Als besondere Merkmale der Tiere gelten ihr hübsches Gesicht und die großen, dunklen Knopfaugen. Der Cavapoo verfügt zudem über große rassetypische Schlappohren. Diese sind mit weichem, langem und gewelltem Haar besetzt und bedürfen einer besonderen Pflege. Auch die lange Rute der Hunde ist mit flauschigen Fell besetzt.

Das Fell des Cavapoo stellt sein wohl größtes optisches Merkmal dar. Es ist stark gewellt bis nahezu lockig und unglaublich weich. Die Fellfarben können stark variieren. Hierbei sind sowohl dunkle als auch helle Färbungen möglich. Zudem kann das Fell des Cavapoos Flecken oder Schattierungen aufweisen.

Das Auftreten mehrerer Farbtöne ist somit nicht selten. Besonders häufige Farbkombinationen hierbei sind tan, ruby und dreifarbig. Auch schlichte einfarbige Farbnuancen von schwarz über grau, rot, beige, bis hin zu weiß sind möglich.

Die Farbe des Fells richtet sich meist nach der dominanteren Hunderasse im Hinblick auf die Kreuzung. Dies kann bei jedem Tier völlig unterschiedlich ausfallen. Auch Welpen aus einem Wurf können ganz verschieden stark ausgeprägte Merkmale besitzen. Dies macht die Rasse so interessant.

Die Lebenserwartung des Cavapoo ist erstaunlich hoch. Sie liegt bei durchschnittlich 14 bis 18 Jahren. Dies liegt nicht zuletzt an der Vitalität und der geringen Anfälligkeit für Krankheiten und zuchtbedingte Gendefekte.

Der Cavapoo hat sich in den USA und Australien als Gesellschafts- und Begleithund einen Namen gemacht. Dies liegt allen voran an seinem liebenswerten und unkomplizierten Wesen. Der Cavapoo ist ein aufgeschlossener und aufgeweckter Hund. Er ist kontaktfreudig und zeigt keinesfalls aggressives Verhalten. Menschen und Tieren gegenüber tritt er offen und freundlich auf. Sowohl mit anderen Hunden als auch mit anderen Haustieren versteht sich der Cavapoo bestens.

Die süßen Hunde eignen sich ideal als Familienhunde und kommen wunderbar mit Kindern aus. Hierbei können sie wegen ihres ausgeprägten Spieltriebs tolle Kameraden der Kinder werden. Die Hunde wollen fest in die Familie integriert werden und um jeden Preis vollständig dazugehören.

Der Cavapoo ist eine treue Seele. Er baut eine enge Verbindung zu seinem Herrchen und dessen Familie auf und kann aufgrund dessen fast anhänglich wirken. Die Hunde sind nicht gern allein und fühlen sich schnell einsam. Sie sollten nicht über längere Zeiträume hinweg allein gelassen werden. Dies könnte die süßen Tierchen verunsichern und kränken.

Die liebenswerten Vierbeiner sind zudem sehr wachsam und würden alles tun, um ihre Familien zu schützen. Trotz ihrer Größe sagt man ihnen Mut und Tapferkeit nach. Gleichzeitig gelten die Tiere als überaus aktiv und lebendig. Sie toben und spielen für ihr Leben gern.

Die klugen Hunde besitzen außerdem eine schnelle Auffassungsgabe. Sie eignen sich gut zum Erlernen von Kunststücken und Tricks. Generell wollen die Hunde gefordert werden und fordern die Beschäftigung durch ihren Besitzer ein ohne dabei aufdringlich zu werden.

Obwohl die Tiere sich gern bewegen, haben sie auch keine Einwände gegen einen ruhigen Nachmittag ab und an. Am wichtigsten ist den Hunden, dass sie in der Nähe ihrer Liebsten sein können. Cavapoos sind sehr verschmust und benötigen viel Zuwendung und ausgiebige Streicheleinheiten.

 

Fellpflege: siehe unter www.hundeo.com


Cavapoo Video, siehe unter www.hundeo.com

 

Die richtige Ernährung

 

Die Ernährung der kleinen Hunde ist unkompliziert und simpel. Ausgewogene und nährstoffreiche Mahlzeiten bilden die Basis einer gesunden Ernährung der Tiere.

Die täglichen Futtermengen sollten auf Alter, den Bewegungsdrang und das Gewicht der Hunde abgestimmt werden. Gern können ab und zu Leckereien und kleine Snacks dazu gefüttert werden. Als besondere Belohnung oder Beschäftigung eignen sich Kauknochen ideal.

Generell neigen Cavapoos nicht zu Übergewicht. Trotzdem sollte hierauf geachtet werden, da potenzielles Übergewicht die Hunde stark beeinträchtigen kann. Die süßen Hunde leben meist eng mit ihren Besitzern zusammen und gewöhnen sich sehr schnell das Betteln am Tisch an. Dies sollte unbedingt von Beginn an unterbunden werden. Wird das Betteln einmal toleriert, ist es schwer das wieder abzugewöhnen. Stattdessen sollten die Hunde einen eigenen Platz zum Essen bekommen.

Cavapoos sind grundsätzlich sehr vital und fit. Sie gelten als gesunde Hunderasse und werden nur sehr selten krank. Die Hunde sind nicht anfällig für etwaige Allergien oder Beschwerden. Auch sind keine rassetypischen Krankheiten bekannt.

Cavapoo Pflege

 

Generell zählt der Cavapoo zu den pflegeleichten Hunderassen. Natürlich benötigen die Vierbeiner eine Menge Aufmerksamkeit und ausreichend Auslauf. Sie können sich jedoch auch gut einmal selbst beschäftigen.

Um den Hund artgerecht zu fördern, kann es sinnvoll sein, Hundesport mit ihm zu betreiben. Cavapoos sind echte Energiebündel. Auch wenn sie wie vermeintliche Schoßhündchen aussehen, haben die Hunde einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Dieser kann beim Hundesport befriedigt werden. Hier erzielen die Tiere oftmals tolle Ergebnisse und große Erfolge.

Lediglich die Fellpflege der Hunde ist etwas anspruchsvoller. Das seidig glänzende Fell muss in jedem Fall regelmäßig und sorgfältig gebürstet werden. Dies soll Verknotungen und Schmutzansammlungen verhindern.

Insbesondere die Ohren der Tiere sind äußerst empfindlich. Hier ist besonderes Fingerspitzengefühl gefragt. Die ausgiebige Fellpflege lohnt sich jedoch alle Mal. Das Fell der Vierbeiner ist außergewöhnlich weich und schön. Cavapoos verlieren zudem nur sehr wenig bis gar keine Haare. Aus diesem Grund eignen sich die Hunde auch für Allergiker besonders gut.

Auch die Erziehung des Cavapoos birgt keine besonderen Schwierigkeiten. Die kleinen Hunde lassen sich recht gut erziehen und nehmen die Führung durch ihren Besitzern gern an. Eine fundierte Erfahrung im Umgang mit Hunden und deren Erziehung ist hier nicht erforderlich. Grundsätzlich ist es ratsam, die Erziehung bereits im Welpenalter zu beginnen.

Ist erst einmal ein Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier aufgebaut, geht der Rest beinahe wie von selbst. Mittels Geduld, liebevoller Zuneigung und sanfter Konsequenz sind die Weichen für eine funktionierende Erziehung bereits gestellt.

Der Cavapoo ist ein ausgeglichener und angenehmer Hund. Aus diesem Grund eignet er sich so gut als Begleiter. Die Tiere wissen sich zu benehmen, bellen kaum und fallen nicht negativ auf.

Bei guter Erziehung lassen sich die Tiere problemlos überall hin mitnehmen. Sowohl auf Reisen als auch in Restaurants oder Gaststätten machen die hübschen Tiere eine gute Figur.

 

Passendes Zubehör

 

Die kleinen Hunde stellen keine besonderen Ansprüche an ihren Lebensraum. Sie können problemlos in einer Wohnung gehalten werden. Der Cavapoo fühlt sich sowohl auf dem Lande als auch in einer Stadt sehr wohl.

Wichtig ist ihm die enge Bindung zu seiner Familie. Die Tiere sollten unbedingt im Haus gehalten und als echtes Familienmitglied akzeptiert werden. Eine Zwingerhaltung würde dem Hunde das Herz brechen.

Auch wenn die hübschen Hunde in vielen Haushalten im Bett schlafen dürfen, ist ein eigener Rückzugsort enorm wichtig. Hierfür eignen sich Hundebetten oder Körbe hervorragend. Diese sollten so positioniert werden, dass die Hunde zur Ruhe kommen können und nicht ständig gestört werden.

Dennoch wollen die Vierbeiner ihr Umfeld im Blick haben. Dies sollte bei der Platzierung berücksichtigt werden. Andernfalls wählt der Hund sich seinen Schlafplatz wahrscheinlich selbst aus.

Der Cavapoo gilt als äußerst verspielt und aktiv. Daher sollte unbedingt etwas Hundespielzeug angeschafft werden. Den Tieren ist grundsätzlich jegliche Art von Beschäftigung recht. Apportier– und Ballspiele eignen sich ebenso gut wie Geschicklichkeitsspielchen. Diese können den Verstand der Hunde schärfen.

An der Grundausstattung wie Leine, Halsband bzw. Geschirr, Fress- und Wassernapf, Transportbox sollte es natürlich nicht fehlen.

Cavapoo Geschichtsbild

Herkunft & Geschichte

 

Es handelt sich bei dem Cavapoo um eine noch recht junge Hunderasse. Sie ist häufig auch unter dem Namen Cavoodle bekannt. Die Entstehung dieser besonderen Hunderasse begann erst in den 1990er Jahren in Australien.

Damals fingen Hundezüchter erstmal bewusst an, Pudel mit Cavalier King Charles Spanieln zu kreuzen. Die daraus entstandenen Cavapoos besaßen von Beginn an viele positive Eigenschaften und ein unheimlich niedliche Erscheinungsbild. So liegt es nahe, dass sie sich schnell größter Beliebtheit erfreuten.

Aufgrund ihrer Mischung aus zwei ganz eigenständigen Hunderassen zählen die Cavapoos zu den Designerhunden. Diese werden unter anderem als solche bezeichnet, weil sie aus zwei unterschiedlichen Rassen eine ganz eigene Art kreieren.

Seither ist der Cavapoo zu einer der beliebtesten Hundearten Australiens geworden. Er ist beinahe an jeder Ecke zu finden. Auch in den USA finden sich immer mehr Züchter und Liebhaber dieser Rasse, die sich rasant verbreitet.

Bislang weigern sich diversen Zuchtverbände, den Cavapoo als eigene Hundeart anzuerkennen. Dennoch gibt es verschiedene Zuchtclubs, die sich um die Festsetzung eines Rassestandards für die niedlichen Tierchen bemühen.

In Deutschland ist der Cavapoo noch nicht sehr weit verbreitet. Die Tiere sind hierzulande noch weitestgehend unbekannt. Derzeit findet sich die interessante und ansprechende Kreuzung nur vereinzeln. Dies könnte sich in den kommenden Jahren jedoch ändern.

Cavapoo Hunderasse Profil
Cavapoo rennt
Cavapoo Cavoodle schwarz

 

Wäller schwarz

Wäller Profilbild
Wäller

Wäller

Wäller schwarz
Wesen:
Sportlich, Verspielt, Aufgeweckt
Größe: Mittel
Höhe: 50-65 cm
Gewicht: 26-30 kg
Lebenserwartung: 11-14 Jahre
Felltyp: Langhaar
Farben: Alle Farben

Der Wäller ist eine relativ junge Hunderasse, die in Deutschland entstanden ist. Der Hund ist ein freundlicher und sportlicher Familienbegleiter, der eher leichtführig ist. Bisher ist der Wäller durch die großen Verbände noch nicht anerkannt. Die Zucht des Wällers wird durch den 1. Deutschen Wällerverein kontrolliert.

Charakter & Merkmale

 

Der Wäller ist ein mittelgroßer Hund. Er stammt aus einer Kreuzung des Briards und des Australian Shepards. Die Rüden haben eine Höhe von etwa 55-65 cm, während die Hündinnen mit 50 cm – 60 cm etwas kleiner sind. Die agilen Hunde wiegen in der Regel zwischen 26 kg und 30 kg.

Die Hunde der jungen Hunderasse unterscheiden sich in ihrem Aussehen noch stark. Die meisten Wäller besitzen ein langes und glattes Fell. Derzeit gibt es aber auch viele Wäller, die ein mittellanges oder zotteliges Fell haben. Manche Wäller besitzen einen leichten Schnauzbart. Durch die verschiedenen Ahnen haben sich zwei Wäller-Typen entwickelt, die sich durch ihren Schnauzbart unterscheiden. Wie bei der Felllänge sind auch die Fellfarben sehr unterschiedlich. Es gibt Wäller in fast jeder Farbe und mit unterschiedlichen Abzeichen. Bei der Wällerzucht steht das Wesen des Hundes im Vordergrund. Deswegen ist das Aussehen bei der Zucht zweitens.

Der Wäller ist ein Hund mit einem ausgeglichenen, harmonischen Körperbau. Er ist agil, robust und bewegungsfreudig. Durch seine Hütehund-Vorfahren ist der Wäller meist sehr menschenbezogen und besitzt einen hohen Will-to-please. Dein Wäller arbeitet bei liebevoller und fairer Behandlung gerne mit dir zusammen. Er lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen und eignet sich deswegen hervorragend als Begleithund.

Wäller sind intelligente Hunde, die gerne Aufgaben erledigen. Die meisten Wäller sind leicht zu motivieren und arbeiten gerne körperlich und geistig. Sie brauchen regelmäßige Beschäftigung, damit sie ausgelastet und zufrieden sind. Mit viel Bewegung und Denkaufgaben wird dein Wäller ein ausgeglichener und anhänglicher Begleiter. Diese Hunderasse ist sehr gut geeignet für aktive Familien, die gerne draußen unterwegs sind.

Die junge Hunderasse kann gut für unterschiedliche Aufgaben eingesetzt werden. Er eignet sich für Aufgaben, bei denen er mit seinem wachen Wesen punkten kann. Dazu zählen zum Beispiel Tätigkeiten als Rettungshund, aber auch für die Therapie. Darüber hinaus ist der Wäller ein guter Sportbegleiter, sowohl zum Wandern, als auch beim Radfahren und Reiten. Er ist ein wachsamer Hund mit einem leichten Wachtrieb. Fremden gegenüber ist er misstrauisch und anfangs eher zurückhaltend.

Ein weiterer Bereich, in dem Wäller sich gut zurechtfinden, ist der Hundesport. Die Rasse ist perfekt für Sportarten wie Agility oder Fly-Ball geeignet, bei denen der Hund durch Wendigkeit und Aufmerksamkeit punktet. Für den Hundesport ist der Wäller ein guter Partner. Im Gegensatz zu vielen Arbeitsrassen ist der menschenbezogene Wäller ausgeglichen und ruhig. Selbstverständlich sollte aber auch ein Wäller die Grundkommandos kennenlernen.

Fellpflege: sieh unter www.hundeo.com

Wäller Video, siehe unter www.hundeo.com

 

Die richtige Ernährung

 

Bei der Ernährung des robusten Wällers ist nur wenig zu beachten. Generell stellt der gesunde Wäller nicht sehr viele Ansprüche an seine Ernährung. Trotzdem solltest du für deinen Wäller natürlich ein gutes Futter kaufen, das ihm alle notwendigen Nährstoffe liefert.

Übt ihr einen Hundesport aus, solltest du ihm dementsprechend mehr Energie zur Verfügung stellen. Welche Futtersorte du ihm grundsätzlich gibst, ist erst einmal deine Entscheidung. Gerade bei den Fertigfuttersorte gibt es allerdings große Unterschiede, zu denen du dich im Vorfeld informieren solltest.

Ein normalgewichtiger Hund kann ein oder zweimal pro Tag gefüttert werden. Wie oft ein Hund gefüttert wird, hängt vom Individuum ab. Viele Hunde kommen gut damit aus, einmal pro Tag ihre Hauptration zu fressen, was aber mit der Körpergröße und dem Gesundheitszustand variiert.

Zwischen den Mahlzeiten kannst du deinem Wäller beim Training Lecklis geben, die ihn zusätzlich motivieren. Die Leckerchen solltest du immer von der Hauptration abziehen, so dass dein Wäller über den Tag nicht zu viel Futter bekommt. Eine gesunde Art der Belohnung sind selbergemachte Hundekekse oder klein geschnittenes Gemüse. Solche Snacks nehmen die meisten Hunde gerne.

Über das Hundefutter hinaus freuen sich viele Hunde über zusätzliche Leckerchen zum Kauen. Die bekannten Knochen sind nur eingeschränkt für die Fütterung geeignet, da viele Hunde sie nur schwer verdauen können, wenn sie es nicht gewohnt sind. Im Fachhandel gibt es getrocknete Rinderhaut und vergleichbare Kausnacks in unterschiedlichen Größen. Die meisten Hunde nehmen sie gerne an. Das Kauen ist eine Beschäftigung, die dem natürlichen Verhalten der Hunde entspricht.

Wäller Pflege

 

Der Wäller braucht Ansprache und körperliche Auslastung, um zufrieden zu sein. Ein Wäller ist ein toller Begleithund, wenn er entsprechend seiner Fähigkeiten gefordert wird. Da er bewegungsfreudig ist, ist ein täglicher Spaziergang Pflicht.

Insgesamt ist der Wäller ein pflegeleichter Hund, was jedoch von seiner Fellbeschaffenheit abhängt. Exemplare mit längerem Fell sollten regelmäßig gekämmt werden, um Verfilzungen vorzubeugen. Welche Körperpartien besonders gepflegt werden müssen, kann nicht generell beantwortet werden. Je dichter einzelne Körperteile, wie beispielsweise die Rute, behaart sind, desto häufiger sollte sie durchgekämmt werden. Dadurch werden lose Haare entfernt und können sich nicht verheddern. Regelmäßiges Auskämmen minimiert auch das Haaren im Fellwechsel.

Bei jedem Hund sollten zudem regelmäßig die Länge der Krallen und das Gebiss kontrolliert werden. Hat dein Hund sehr lange Krallen, solltest du sie vorsichtig einkürzen. Dadurch kannst du verhindern, dass die Kralle abbricht. Das ist sehr schmerzhaft und blutet oft stark.

Passendes Zubehör

Für die Haltung deines Wällers brauchst du im Alltag nicht viel. Wichtig ist ein gut sitzendes Halsband oder Geschirr für den täglichen Spaziergang. In der ersten Zeit kannst du die Leinenführigkeit mit einem Geschirr üben. Für den ausgewachsenen Hund genügt ein Halsband. Eine 2 Meter lange Leine, die du verstellen kannst, eignet sich für den täglichen Spaziergang. Zusätzlich kannst du eine Schleppleine anschaffen. Auf diese Weise könnt ihr die Grundkommandos üben. Flexible Leinen sind für unerzogene Hunde noch nicht geeignet, da hier ständiger Zug auf der Leine ist. Erst wenn dein Hund zuverlässig hört, solltest du dir die Anschaffung einer solchen Leine überlegen.

Viele Wäller sind verspielt und freuen sich über artgerechte Beschäftigung. Sie nehmen unterschiedliches Spielzeug gerne an, so dass du hier viel ausprobieren kannst. Die gelehrigen Hunde mögen auch Intelligenzspiele. Solche Spiele gibt es im Fachhandel in verschiedenen Ausführungen. Neugierige Hunde lieben es, dabei gemeinsam mit ihrem Herrchen die Funktionsweise herauszufinden.

Viele Wäller sind bewegungsfreudig und aufgeweckt. Hast du einen Garten, kannst du einige Agility-Stationen aufbauen. Kleine Hürden und ein Slalomparkour können leicht improvisiert werden. So benötigst du nicht viel Zubehör, um deinem Hund einen spannenden Spielplatz zu bauen.

Herkunft & Geschichte

Der Wäller ist eine neue Rasse, die ihre Herkunft im Westerwald hat. Auch der Name des Hundes bezieht sich auf diese geographische Herkunft. Die ersten Wäller entstanden durch eine Kreuzung des französischen Briards und des amerikanischen Australien Shepards. Die ersten Hunde dieser Rasse wurden 1994 geboren. Seitdem hat sich auch der Deutsche Wäller Verein gegründet. Er kontrolliert die Zucht. Alle Züchter gehören dem Verein an.

Das Ziel der Zucht ist ein leichtführiger und robuster Begleithund. Bei der Wällerzucht werden immer wieder Briards und Australian Shepards eingekreuzt. So soll er Genpool stetig erweitert werden. Auch wird verhindert, dass verwandte Tiere miteinander verpaart werden.

Der Deutsche Wäller Verein hat eigene Standards für die Zuchtzulassung festgelegt. Dazu gehört zum Beispiel ein Wesenstest. Darüber hinaus werden Erbkrankheiten, wie HD, durch eine medizinische Untersuchung ausgeschlossen. Alle Wällerzüchter sind Hobbyzüchter, die nur wenige Würfe aufziehen.

Folgende Hundenrassen werden uns von HUNDEO  Expertenwissen zum Hund, vorgestellt.

Siehe www.hundeo.com

Wesen:

Konzentriert, Kameradschaftlich, Clever
Größe: Klein
Höhe: 25-30 cm
Gewicht: 2,7-3,6 kg
Lebenserwartung: 12-13 Jahre
Felltyp: Kurzhaar
Farben: Schwarz, Loh
FCI Gruppe: Terrier

Der English Toy Terrier ist ein sehr kleiner und zierlicher Hund. Trotzdem handelt es sich um einen „richtigen“ Terrier, der einen starken Charakter besitzt. Dein English Toy Terrier ist ein aufgeweckter Begleiter, der wachsam und aufgeweckt ist. Bist du auf der Suche nach einem Kleinhund, der gerne aktiv ist, solltest du dich mit dieser Rasse beschäftigen.

 

Herkunft & Geschichte

 

Der English Toy Terrier ist eine der ältesten Zwergrassen. Er kommt, wie der Name schon sagt, aus England. In den 1860ern wurde der Hund als „Miniatur Black and Tan Terrier“ bezeichnet. Unter diesem Namen wurden die kleinen Hunde zum Beispiel als Rattenjäger eingesetzt. Beliebt wurden Shows, bei denen die Terrier in einer Arena auf die Nagetiere gehetzt wurden. Wetter wurden darüber abgeschlossen, welcher Hund die meisten Ratten erlegen würde.

Eine weitere Aufgabe der Terrier war es, die Sieger der Wetten vor Taschendieben zu beschützen. Die kleinen Hunde wurden oft in der Tasche mitgenommen und beschützten ihre Besitzer. Mit der Zeit wurde die Hunderasse auch bei Damen beliebt. Sie waren Begleiter und Spielgefährte.

Im 20. Jahrhundert wurden einige Züchter auf die fast vergessene Hunderasse aufmerksam. Seit einigen Jahren ist der English Toy Terrier in Deutschland wieder auf Zuchtschauen zu sehen. Er hat aber erst einen kleinen Anhängerkreis und ist deswegen noch selten.

 

Charakter & Merkmale

 

Der English Toy Terrier besitzt ein Körpergewicht von etwa 3,6 kg. Seine Körpergröße beträgt ungefähr 30 cm. Mit dieser Größe ist der English Toy Terrier einer der kleinsten Vertreter der Gruppe der Terrier. Er fällt deswegen in die Sektion 4 „Zwergterrier“.

Der kleine Terrier besitzt ein sehr wachsames Wesen. Die Hunde sind ihren Menschen sehr zugetan und binden sich eng an ihre Familie. Die intelligenten Hunde sind lernfreudig und besitzen einen terriertypischen Jagdtrieb, der aber gut kontrollierbar ist. Wenn du einen English Toy Terrier möchtest, solltest du ihn gut sozialisieren und an andere Hunde gewöhnen. Sein Wachtrieb kann sonst dazu führen, dass er Menschen und Hunde verbellt.

Die Terrierrasse benötigt Beschäftigung und Bewegung, kann aber auch gut in der Wohnung gehalten werden. Bei einer guten Erziehung eignet er sich für Familien mit Kindern und für Senioren, die gerne spazieren gehen. Durch die geringe Körpergröße ist der Hund für Hundesportarten nur mit Einschränkungen geeignet, sollte aber mit regelmäßigen Spielen beschäftigt werden.

Die Hunderasse zeichnet sich durch einen schlanken Körper aus. Alle vier Läufe sind gerade und sehr zierlich. Gleichzeitig sind die Vertreter dieser Rasse aber sportlich und muskulös, weswegen sie dich auch auf längeren Spaziergänge problemlos begleiten können.

Auf den ersten Blick fallen bei dem kleinen Hund seine großen und aufrechten Ohren auf. Die Schnauze des Hundes ist lang und erinnert an größere Terrier. Die Augen vom English Toy Terrier sind aufmerksam und wach. Alle English Toy Terrier besitzen die Fellzeichnung „black and tan“, was schwarz und lohfarben bedeutet. Der Großteil des Fells ist schwarz, an einigen Körperstellen sind aber lohfarbene Abzeichen. So besitzt der Hund immer lohfarbene Läufe und Abzeichen im Gesicht und auf der Brust. Das Fell eines English Toy Terriers ist kurz und liegt glatt an.

 

Die richtige Ernährung

 

Der English Toy Terrier ist eine sehr robuste Rasse, die mit den meisten Futtersorten gut auskommt. Durch die geringe Körpergröße ist es wichtig, den English Toy Terrier mit ausreichend Energie zu versorgen. Dafür kann zum Beispiel eine Futtersorte gewählt werden, die speziell für Kleinstrassen entwickelt wurde. Kleine Hunde haben einen höheren Energieumsatz, als große Hunde. Eine andere Möglichkeit der Fütterung ist es, den Hund mit Frischfutter oder Selbstgekochtem zu ernähren. Auch hier sollte auf eine ausreichende Kalorienzufuhr geachtet werden.

Füttere deinen English Toy Terrier mehrmals am Tag, da der kleine Hund nur geringe Mengen aufnehmen kann. Obwohl die gesunden Hunde meist gute Zähne haben, sollten die Bestandteile des Futters nicht zu groß sein.

Da der English Toy Terrier ein liebenswürdiger Hund ist, neigen viele Menschen dazu ihn zu verwöhnen. Viele Lebensmittel für Menschen sind aber für Hunde ungeeignet. Dein English Toy Terrier sollte deswegen nur dann mit Essensresten gefüttert werden, wenn diese keinen Zucker oder Gewürze enthalten.

English Toy Terrier Pflege

 

Der winzige Terrier besitzt ein pflegeleichtes Fell, das eigentlich nie gewaschen werden muss. Wenn dein English Toy Terrier sich einmal gewälzt hat, kannst du ihn mit klarem Wasser abwaschen. Nur bei sehr starker Verschmutzung solltest du ein Hundeshampoo benutzen. Zu häufige Benutzung von Shampoos zerstören die natürliche Schutzschicht des Fells, wodurch Hauterkrankungen begünstigt werden können.

Dein English Toy Terrier ist ein robuster Hund, der in der Regel keine Jacke benötigt. Bei sehr niedrigen Temperaturen kann es sinnvoll sein, den Hund mit einer gut passenden Jacke zu schützen. Gerade sehr kleine Hunde unterkühlen, wenn sie länger im Schnee unterwegs sind. Die Jacke sollte gut sitzen und deinen Hund nicht beim Laufen und Spielen behindern.

Kontrolliere regelmäßig die Zähne deines English Toy Terriers. Hier kann sich Zahnstein bilden, der auf Dauer zu einer schmerzhaften Zahnentzündung führen kann. Zur Pflege kann eine weiche Hundezahnbürste zum Putzen verwendet werden. Eine Zahncreme für Hunde ist unbedenklich und schmeckt den Tieren meist recht gut. Achte darauf, deinen English Toy Terrier langsam und sanft ans Zähneputzen zu gewöhnen.

 

Passendes Zubehör

 

Für den Alltag benötigst du nicht viel Zubehör für deinen English Toy Terrier. Für das Futter und sein Wasser braucht dein Hund mindestens zwei Näpfe. Der Wassernapf sollte immer gefüllt und erreichbar für deinen Hund sein.

Da English Toy Terrier sehr zarte Tiere sind, solltest du ein gut sitzendes Geschirr kaufen. Außerdem wichtig ist es, eine leichte Führleine zu verwenden. Zugleinen sind weniger gut geeignet, wenn dein Hund noch nicht gelernt hat, nicht an der Leine zu ziehen. Eine gute Alternative sind leichte Schleppleinen, die deinem Hund Bewegungsfreiheit geben.

Der verspielte English Toy Terrier lernt gerne. So kannst du mit ihm viele Sportarten ausüben, die sich auch für sehr kleine Hunde eignen. Dummys und anderes Apportier Spielzeug ist gut für das Training geeignet. Darüber hinaus wird dein English Toy Terrier viel Spaß an Kauspielzeug haben, das auch die Zahngesundheit unterstützt.

Zu guter Letzt solltest du deinem English Toy Terrier ein bequemes Hundebett zur Verfügung stellen. Es gibt diverse Hundebetten, die fast alle gut geeignet sind. Wenn dein Terrier aufs Sofa oder ins Bett darf, kannst du ihm dort auch eine Hundedecke zuweisen.

Sehr wichtig ist es, deinen English Toy Terrier im Auto gut zu sichern. Ein Adapter für die Gurtschnallen kann am Geschirr befestigt werden. Das verhindert das Herumspringen während der Fahrt und verringert das Risiko für deinen Hund, sollte ein Unfall geschehen. Eine Alternative ist es, deinen Hund an eine Transportbox zu gewöhnen. Du kannst ihn auch im Zug in einer Transportbox mitnehmen, wenn er es gewohnt ist.

Kleiner Münsterländer

Wesen:

Durchsetzungsstark, Aufmerksam, Glücklich
Größe: Mittel
Höhe: 50-56 cm
Gewicht: 17-26 kg
Lebenserwartung: 12-13 Jahre
Felltyp: Langhaar
Farben: Schwarz-weiß, Braun-Weiß, Schwarz, Braun
FCI Gruppe: Vorstehhunde

Kleine Münsterländer sind freundlich und den Menschen zugewandt, dennoch steckt bis heute der Jagdhund in ihnen. Wer einen Kleinen Münsterländer im Haus hat, hat einen quirligen und aktiven Gefährten, der seinem Menschen durch dick und dünn die Treue hält.

 

Charakter & Merkmale

 

Bei Kleinen Münsterländern handelt es sich um intelligente Hunde. Sie haben viel Temperament und einen ausgesprochen hohen Bewegungsdrang. Für die Haltung in einer Stadtwohnung sind sie jedoch nicht gemacht. Die Hunde brauchen die Möglichkeit zum ausgiebigen Laufen im Grünen.

Die Jagdhunde fühlen sich zudem besonders wohl, wenn sie eine Aufgabe haben und ausgelastet sind. Lediglich ein Begleithund sein, das möchten Kleine Münsterländer nur ungern. Die aufgeweckten Hunde rennen für ihr Leben gern und nicht alle akzeptieren die Leine ohne Probleme. Am glücklichsten sind sie bis heute an der Seite eines Jägers.

In eine Familie mit Kindern fügen sie sich im Normalfall gerne ein. Die Tiere sind sowohl Erwachsenen als auch Kindern gegenüber aufgeschlossen. Besonders junge Hunde haben einen hohen Spieltrieb und mögen Kinder. Dennoch sind Kleine Münsterländer keine typischen Familienhunde.

Wenn Nachwuchs in die Familie kommt und der Hund seinen Platz neu aushandeln muss, kann er anfangs mit Eifersucht reagieren. Kleine Münsterländer neigen zu territorialem Verhalten. Dennoch: Aggressiv gegenüber Menschen verhalten sie sich nur äußerst selten. Auch mit anderen Hunden kommt er in der Regel sehr gut aus. Schwieriger wird das Zusammenleben mit Kleintieren, wie Nagetieren oder Hühnern. Hier ist Vorsicht geboten, denn nicht selten kommt bei den Hunden der Jagdtrieb auch im Alltag durch.

 

Die richtige Ernährung

 

Bei richtiger Ernährung und artgerechtem Auslauf sind Kleine Münsterländer schlanke Hunde. Ein ausgewachsenes Tier wiegt etwa 17 bis 26 Kilogramm, bei einer Widerristhöhe von rund 50 bis 56 Zentimeter.

Rassetypische Krankheiten sind nicht bekannt. Dennoch sind die energiegeladenen Hunde nur bedingt robust und stehen häufig unter Anspannung. Damit dein Hund gesund bleibt, solltest du deshalb unbedingt bei der Ernährung darauf achten, dass das Futter hochwertig ist. Gutes Futter stärkt das Immunsystem der Tiere und hält ihre Knochen gesund.

Kleine Münsterländer verschmähen Futter nur selten und sind in der Regel unproblematische Fresser. Besonders gern mögen sie Futter mit hohem Fleischanteil und wenig Zusatzstoffen. Sie bevorzugen Futter, das den Magen nicht belastet und sie nicht schwerfällig macht. Mit einem Kauknochen können sie sich lange und ausgiebig beschäftigen. Das verschafft auch ihren Besitzern Zeit zum Durchatmen.

Neben Nassfutter vertragen die Jagdhunde auch Trockenfutter gut. Mindestens zwei Mal die Woche sollte es jedoch Nassfutter geben.

Wie fast alle Hunde lieben auch sie Leckerlis. Du kannst die Leckerlis sehr gut zum Trainieren oder als Belohnung einsetzen. Halte zudem immer einen gefüllten Wassernapf für deinen Hund bereit. Durch ihren starken Bewegungsdrang sind die Tiere häufig durstig.

Kleiner Münsterländer Pflege

 

Typischerweise haben Kleine Münsterländer langes Fell, in den Farben Schwarz-Weiß, Braun-Weiß, Schwarz oder Braun. Sowohl glattes als auch gewelltes Fell kommt bei der Rasse vor. Manchmal auch eine Mischung aus beidem. Generell ist der Pflegeaufwand der Hunde gering. Regelmäßiges Bürsten und eine gesunde Ernährung sorgen für glänzendes und gepflegtes Fell.

Was nicht jeder weiß: Die Jagdhunde sind echte Wasserratten. Bis heute werden sie gerne und häufig von Jägern zur Entenjagd eingesetzt, denn im Wasser fühlen sie sich besonders wohl.

Das gilt ebenso für die Badewanne. Auch hier fühlen sich die sonst so aktiven Hunde häufig pudelwohl und können fast schon entspannen. Aber Achtung: Auch in der Badewanne schlägt ihr Spieltrieb schnell mal durch.

Wenn du deinen Hund badest, solltest du immer nur mildes Hundeshampoo benutzen. Achte darauf, dass das Shampoo nicht in die Augen und Ohren deines Vierbeiners gerät. Damit das Baden nicht zu einer haarigen Angelegenheit wird, solltest du deinen Münsterländer zudem vorab gründlich brüsten.

Passendes Zubehör

Die Tiere bevorzugen eine lange Leine, im wahrsten Sinne des Wortes. Allerdings ist das, was sich die temperamentvollen Hunde wünschen, nicht immer das beste für sie. Gerade junge Hunde testen ihre Grenzen sehr gerne aus. Es ist nicht einfach einen Kleinen Münsterländer an die Leine zu gewöhnen.

Achte bei der Auswahl des richtigen Zubehörs darauf, dass sowohl du als auch dein Hund den Spaß am Spazieren gehen nicht verlieren. Kleine Münsterländer ziehen gerne mal kräftig an der Leine. Damit wollen sie dir deutlich zu machen, dass sie eigentlich viel lieber ihrem Bewegungsdrang nachgeben würden.

Dennoch benötigen die Hunde kein schweres Geschirr. Eine schmale Leine reicht in der Regel aus. Wenn du deinen Vierbeiner von der Leine löst, musst du allerdings gut aufpassen. Sobald der Jagdtrieb einsetzt, sind gerade junge Hunde schnell über alle Berge.

Generell kommen Münsterländer mit wenig Zubehör aus. Investieren solltest du in eine qualitativ gute Leine und ein passendes Halsband. Wenn du dann noch eine hochwertige Bürste und ausreichend Spielzeug besorgst, ist dein Hund zufrieden.

Kleine Münsterländer Herkunft

Herkunft & Geschichte

 

Die Anfänge der Hunderasse reichen bereits bis ins 19. Jahrhundert zurück, das belegen geschichtliche Aufzeichnungen. Um 1870 wurden die Kleinen Münsterländer zum ersten Mal in Dokumenten erwähnt, bevor sie 1920 zur eigenständigen Rasse wurden. Seit 1921 bestehen vorgegebene Rassestandards. Nach diesen züchten Züchter bis heute.

Wie der Name schon verrät, stammen die Hunde ursprünglich aus dem Gebiet des Münsterlandes. Sie sind eine deutsche Hunderasse. Heute sind die Tiere allerdings in anderen Ländern deutlich weiter verbreitet als in Deutschland. Besonders in Skandinavien, allen voran in Norwegen, erfreuen sich Kleine Münsterländer großer Beliebtheit. Aber auch in Frankreich werden sie noch häufig und gerne zur Jagd eingesetzt.

Die deutschen Jagdhunde zählen zu den Vorstehhunderassen und blicken auf eine lange Geschichte zurück. Neben ihren Fähigkeiten als Helfer bei der Jagd, gelten sie auch als ausgezeichnete Fährtenhunde. Ihr besonderes Wesen haben sich die Kleinen Münsterländer seit mehr als hundert Jahren bewahrt.

Mops

Wesen:

Charmant, Mutig, Liebevoll
Größe: Klein
Höhe: 18-30 cm
Gewicht: 6-10 kg
Lebenserwartung: 12-15 Jahre
Felltyp: Kurzhaar
Farben: Beige, Schwarz (Silber, Apricot, Brindle)
FCI Gruppe: Gesellschafts – Begleithunde

Der Mops hat eine lange Geschichte als Begleiter. Vom chinesischen Kaiser bis hin zu einem der beliebtesten Hunde für den modernen Haushalt. Durch seine liebevolle Art ist er im Alltag sehr geeignet. Er braucht jedoch viel Beachtung. „Möpse leben um zu lieben und dafür geliebt zu werden„

 

Charakter & Merkmale

 

Ein Mops ist eine von der FCI anerkannte englische Hunderasse (FCI-Gruppe 9, Sektion 11, Standard Nr. 253) mit Herkunft aus China. Seine anerkannten Farben sind beige und schwarz. Jedoch findest du ihn auch in Farben wie Silber, Apricot oder Brindle.

Er ist zwischen 6-10 Kilo schwer und seine Widerristhöhe ist zwischen 18 und 30 cm. Die Werte unterscheiden sich, je nachdem ob du ein Männchen oder Weibchen hast.  Seine Lebenserwartung ist zwischen 12-15 Jahren in der Regel.

Charakteristisch ist seine quadratische Form und seine muskulöse Statur. Sein Wesen ist sehr lieb, verspielt und anpassungsfähig. Er ist deshalb für Wohnungen und Familien mit Kindern sehr geeignet.

Zuchtbuchführende Mitgliedsvereine innerhalb des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH) sind der Club für den Mops, Verband Deutscher Kleinhundezüchter und Deutscher Mopsclub.

 

Die richtige Ernährung

 

Ein Mops neigt in Regel eher zu Übergewicht. Gerade deshalb ist eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig. Bei älteren Mops Hunden kann sich ein Diätfutter bezahlt machen.

Außerdem ist er anfällig für Allergien. Daher sollte das Futter eine sichere Proteinquelle wie Huhn oder Kaninchen sein.

Bist du dir noch nicht sicher, welches Futter für deinen Mops das Beste ist? Dann schaue dir unbedingt unseren großen Hundefutter Test an. Hier findest du im Detail alle wichtigen Infos. Gerade die Kapitel Übergewicht – Kleine Hunde – Hypoallergenes Futter solltest du dir ganz genau anschauen.

Mops Pflege

 

Aufgrund seines kurzen Fells ist ein Mops recht pflegeleicht. Er benötigt weniger Pflege als viele andere Hunderassen. Er haart wenig und braucht wenig Fellpflege.

Viel wichtiger ist bei ihm die Pflege seiner Gesundheit. Der Mops ist eine brachycephale Rasse. Er hat einen rundlichen Kopf und eine kurze Schnauze mit leicht hervorstehenden Augen. Deshalb kommt es bei Rassen wie seiner im Rahmen eines brachycephalen Syndroms öfter zu schwerwiegenden Problemen mit der Atmung. Seine Schnauze braucht daher besondere Beachtung.

 

Passendes Zubehör

 

Ein Mops ist ein sehr verspielter Hund mit moderater Energie. Gerade mit Leckerlis lässt du ihn viel Motivation für das Hundetraining entwickeln. Somit kannst du ihn schöne Tricks beibringen.

Ein Mops hat ein schwaches Unterfell. Deshalb solltest du gerade in Wintermonaten ihm ein passenden Wintermantel besorgen. Außerdem bei Leckerlis auf kalorienarme Varianten umsteigen.

 
Mops Geschichte

Herkunft & Geschichte

 

Unser geliebter Mops stammt vermutlich aus dem Kaiserreich China. Vor über 2000 Jahren entsprang er aus anderen doggenähnlichen Hunden. Er war ein Kaiserhund und es war das Privileg des Kaisers ihn zu besitzen.

Er gehört zu den kleinsten Arten der Molosser. (Oberbegriff für massige & muskulöse Hunde) Im 16. Jahrhundert kamen seine Vorfahren in die Niederlande bis in das Königshaus. Seit Anfang 1918 wurde der Mops stetig beliebter als Begleit- und Modehund.

 

Nicht zuletzt durch Loriot kennt jeder den Satz „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“

Leonberger

Wesen:

Ruhig, Geduldig, Freundlich
Größe: Groß
Höhe: 65-80 cm
Gewicht: 41-75 kg
Lebenserwartung: 8-9 Jahre
Felltyp: Langhaar
Farben: Mahagonifarben, Sandy, Rot, Gelb
FCI Gruppe: Pinscher – Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde

Der Leonberger ist mit seinem freundlichen Naturell als Familienhund sehr gut geeignet. Er kommt mit lebhaftem Trubel gut zurecht, da er starke Nerven und einen gutmütigen Charakter hat. Um sein Herrchen zu schützen, verbellt der kräftige und kluge Hund unerwünschte Gäste lautstark. Der sanfte Kraftprotz braucht viel Bewegung.

 

Charakter & Merkmale

Der FCI, der größte internationale, kynologische Dachverband, teilt den Leonberger Hund in die Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde ein. Außerdem ist er der Untergruppe 2.2 als Berghunde untergeordnet. Als Kreuzung zwischen Bernhardiner, Neufundländer und Pyrenäenhund zählt der Leonberger zu den sehr großen Hunderassen. Von seinen Vorfahren hat der Leonberger das Genmaterial für eine kräftige Statur geerbt.

Ausgewachsene Weibchen können eine Höhe von 75 cm und ein Gewicht von 60 kg erreichen. Die Rüden werden sogar 80 cm hoch und bis zu 70 kg schwer. Leonberger sind sehr muskulöse Hunde. Sie haben einen breiten Rücken und starke Beine. Das ermöglicht dem Tier, sich gleichmäßig und kraftvoll zu bewegen. Der Hund hat einen starken Bewegungsdrang und fordert die Bewegung auch aktiv ein.

Der Leonberger hat dichtes, weiches und langes Fell. Die Fellfarbe ist häufig eine Mischung aus sandfarbenen und rotbraunen Tönen. Am Hals und im Brustbereich erinnert das Fell des Hundes an eine Löwenmähne. Auch die Rute, die in der Regel auf dem Rücken getragen wird, ist dicht behaart. Das Gesicht des Leonbergers ist immer dunkel, fast schwarz. Seine Augen sind braun und er hat mittelgroße, hängende Ohren.

Der Leonberger hat ein gelassenes und ruhiges Wesen, dennoch eignet er sich gut als Haus- und Wachhund. Sein lautes Gebell und sein selbstbewusstes Auftreten schrecken ungebetene Gäste ab. Leonberger wurden früher eingesetzt, um Viehherden vor Raubtieren zu beschützen. Die Hunde wissen demnach, auf wen sie aufpassen müssen und übernehmen mutig die Verteidigung.

Geht es in der Familie einmal chaotisch und lebhaft zu, bringt das den Leonberger nicht aus der Ruhe. Der Familienhund und kann mit Lärm umgehen und reagiert aufgrund seiner guten Nerven gelassen. Er kann sich gut in verschiedene Familiensituationen integrieren.

Leonberger toben und spielen gern und brauchen täglich viel Auslauf. Große Gassi-Runden in der Natur sind Pflicht. Hunde dieser Rasse lieben außerdem das Wasser und können gut schwimmen. Die Leonberger können sich gut anpassen. Die großen und bewegungsfreudigen Hunde sollten aber nicht in einer Stadtwohnung gehalten werden. In einer ländlichen Umgebung mit viel Platz und Bewegungsfreiheit fühlen sich die Hunde wohl.

Mit einer ruhigen und konsequenten Erziehung erreichst du bei einem Leonberger am meisten. Diese Hunde besitzen viel Temperament, Spieltrieb und Kraft. Sie sind jedoch gerne bereit, sich dem Menschen unterzuordnen. Bei liebevollem Training wirst du mit einem treuen Gefährten belohnt, der sich an die Regel hält und dich überall hinbegleitet.

Die richtige Ernährung

 

Der Leonberger verfügt über einen muskulösen Körperbau und andere, rassespezifische Eigenschaften. Aus diesem Grund gehört diese Rasse ernährungstechnisch zu den anspruchsvollen Hunderassen. Dabei spielt auch das Alter deines Hundes eine wichtige Rolle. Du solltest die Ernährung an die jeweilige Lebensphase anpassen. So kannst du sicher gehen, dass dein Hund alle notwendigen Nährstoffe erhält.

Manchmal haben die Tiere auch eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Inhalte im Hundefutter. Oder sie müssen wegen einer Erkrankung spezielles Futter bekommen. Das kannst du mit dem Tierarzt im Einzelfall testen und abklären lassen. Generell gibt es folgende Empfehlungen für die Ernährung von Leonbergern:

Junge Leonberger dürfen nicht zu energiereiches Futter bekommen, sonst wachsen sie zu schnell. Das könnte später zu gesundheitlichen Problemen am Bewegungsapparat führen. Welpen haben außerdem einen hohen Mineralien bedarf. Deshalb sollte das Futter beispielsweise viel Kalzium beinhalten. Ein ausgewachsener Rüde, der körperlich sehr aktiv ist, benötigt hingegen protein- und energiereiche Nahrung.

Große Hunde gelten ab 6 Jahren als Senioren. In dieser Lebensphase ist leichtes und verdauliches Futter ideal. Denn in diesem Alter sind die Verdauungsvorgänge und Organfunktionen eingeschränkt. Hunde-Senioren haben häufig Beschwerden an Knochen und Gelenken. Übergewicht verstärkt die Schmerzen des Hundes und sollte deshalb besonders im Alter vermieden werden.

Ganz wichtig ist auch die richtige Futtermenge. Der Hund sollte 1. generell nicht zu viel und 2. auf keinen Fall zu viel auf einmal fressen. Zwei bis drei kleinere Mahlzeiten am Tag sind besser, als eine große.

Tollt der Leonberger direkt nach einer großen und reichhaltigen Mahlzeit zu wild, kann sich sein Magen verdrehen. Eine Magendrehung klemmt die Blutversorgung ab und ist sehr gefährlich für den Hund. Er sollte ruhig fressen und nach der Mahlzeit in Ruhe gelassen werden.

Wie jeder andere Hund auch, freut sich der Leonberger über kleine Belohnungen in Form von Leckerlis. Für die Erziehung des Tiers können sie förderlich sein. Gib sie deinem Hund ab und an aber in Maßen.

Leonberger Pflege

 

Die Anschaffung sowie die Haltung der imposanten Tiere erfordern das nötige Kleingeld und viel Zeit. Genug Auslauf ist absolute Pflicht. Der Leonberger ist sehr menschenbezogen und anhänglich. Es wird ihn glücklich machen, wenn er bei aktiven Menschen lebt. Außerdem wird er es lieben, fester Bestandteil von Familienunternehmungen zu sein.

Eine Besonderheit der Leonberger ist ihr langes, dichtes Fell. Dieses schöne Merkmal der Rasse ist sehr aufwendig zu pflegen. Vor einem Kauf solltest du wissen, dass diese Hunderasse stark haart. Das lange Fell muss regelmäßig gebürstet werden, um die losen gewordenen Haare auszubürsten. Während des Fellwechsels ist die Fellpflege besonders intensiv. Du solltest deinen Hund in dieser Zeit täglich bürsten. Wenn der Hund schon als Welpe lernt still zu sitzen, werdet ihr euch beide bei dieser Prozedur leichter tun.

Das Fell eines Hundes ist seine natürliche Schutzschicht gegen Schmutz und Nässe. Wenn ihr euch in der Natur aufhaltet, bleibt unweigerlich einiges im langen Fell deines Leonbergers hängen. Ist das Tier stark verschmutzt, kannst du deinen Hund mit sanftem Hundeshampoo in der Dusche oder Badewanne abduschen. Sorge anschließend dafür, dass er sich im Warmen trocknen lassen kann. Im Sommer kann er sich ein sonniges Plätzchen suchen, im Winter kannst du ihn neben der Heizung liegen lassen.

Kleine Verschmutzungen kannst du einfach ausbürsten. Zu häufiges Baden schadet dem Gleichgewicht der Hundehaut und des Fells. Achte vor allem im Sommer darauf, das Fell des Tiers nach Spaziergängen durch Wald und Wiesen gründlich auf Zecken und Ungeziefer abzusuchen.

Wenn du diese Pflegetipps befolgst und auf gutes Futter achtest, wird das Fell deines Leonbergers schön glänzen und gepflegt aussehen. Bringe deinem Hund die Kommandos für die Fellpflege zeitig bei. Er wird sich mit der Zeit daran gewöhnen. So wird sich der zeitliche Aufwand in Grenzen halte

 

Passendes Zubehör

 

Für die intensive Fellpflege deines Leonbergers benötigst du eine geeignete Fellbürste. Diese Hunderasse hat dichtes und langes Fell mit Unterwolle. Du solltest eine stabile Bürste für Hunde mit langen Haaren benutzen. Bring deinem Hund bei, während des Bürstens möglichst stillzuhalten. Achte darauf, dass die Fellpflege ihm nicht zu sehr ziept.
 
Leonberger sind intelligente und lernfreudige Hunde. Sie haben Freude an Spielen. Das befriedigt nicht nur ihren Bewegungsdrang, sondern fordert sie auch geistig. Beim Hundesport solltest du darauf achten, dass die Gelenke deines Hundes nicht zu stark beansprucht werden.
 
Die Leonberger haben eine Leidenschaft für das „kühle Nass“. Dafür eignen sich Schwimmtraining und Apportierübungen im Wasser. Mit wassertauglichem Spielzubehör tust du deinem Hund einen großen Gefallen. Spielzeug, welches seine Auffassungsgabe und Merkfähigkeit trainiert, eignet sich ebenfalls gut.
 
Leonberger Geschichte

Herkunft & Geschichte

 

Der Löwen-ähnliche Hund stammt aus der süddeutschen Stadt Leonberg, deren Stadtwappen ein Löwe ziert. Im 19. Jahrhundert kreuzte der Stadtrat Heinrich Essig eine Neufundländerhündin mit einem Bernhardinerrüden. Sein Ziel war eine Hunderasse, die dem Leonberger Wappentier möglichst ähnlich war. Zusätzlich wurde ein Pyrenäen-Berghund eingekreuzt. So wurde 1846 die ersten Leonberger geboren.
 
Die kräftigen Hunde mit Löwenmähne waren bald darauf sehr beliebt und wurden gerne von Adligen gehalten. Kaiserin Sissi von Österreich soll sieben Leonberger besessen haben. Zwei ihrer geliebten „Leos“ zieren im Wiener Stadtpark ein Denkmal der Kaiserin.
 
Die Stadt Leonberg hat dem Leonberger Hund 2006 ein eigenes Denkmal gesetzt. Seither steht auf dem Platz vor der Stadthalle die lebensgroße Bronze-Statue des berühmten Hundes.
 
Wegen ihrer Kraft wurden die Hunde in der Vergangenheit auch zum Ziehen von schweren Lasten eingesetzt. Bauern hielten Leonberger, um ihr Vieh vor Raubtieren zu schützen. Die mutigen und starken Hunde schlugen Mensch und Tier mit lautem Gebell und selbstbewusstem Auftreten in die Flucht.
 
Die beiden Weltkriege hätten beinahe dazu geführt, dass die Leonberger ausgestorben wären. Auf die Initiative von engagierten Züchtern wurde die Rasse vom Aussterben bewahrt. Heute arbeiten Züchter daran, die Rasse zu bewahren und gleichzeitig für einen gesunden Genpool zu sorgen.

 

Mittelschnauzer

Wesen:

Spielerisch, Lebendig, Gutmütig
Größe: Mittel
Höhe: 47-50 cm
Gewicht: 14-20 kg
Lebenserwartung: 13-16 Jahre
Felltyp: Mittelhaar
Farben: Schwarz, Pfeffersalz
FCI Gruppe: Pinscher – Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde

Der Mittelschnauzer ist auch unter den Bezeichnungen Schnauzer oder Standardschnauzer bekannt. Besonders auffällig sind seine buschigen Augenbrauen und natürlich sein Schnauzbart. Letzterer verleiht ihm seinen Namen. Das Temperament des Mittelschnauzers ist sehr lebhaft. Gleichzeitig tritt er jedoch auch mutig und selbstbewusst auf. Seine Statur ist mittelgroß und kräftig.

Charakter & Merkmale

 

Der Charakter des Mittelschnauzers ist sehr facettenreich. Einerseits ist er sehr lebhaft, verspielt und anhänglich. Andererseits sind sie innerlich meist sehr ausgeglichen und wachsam. Sie können jedoch auch durchaus eigenwillig sein. Aufgrund dieser vielseitigen Persönlichkeitseigenschaften ist dieser Hund auch sehr vielseitig einsetzbar.

Mittelschnauzer können sowohl liebevolle Familienhunde als auch mutige Wachhunde sein. Wichtig hierbei ist die Rolle des Halters. Dieser muss genau wissen, wie er mit dem Charakter dieses Hundes umzugehen hat. Nur so können die individuell erwünschten Persönlichkeitseigenschaften gefördert werden.

Zum optimalen Familienhund machen den Mittelschnauzer seine Klugheit, Verspieltheit und Gutmütigkeit. Besonders mit Kindern tobt er sich deshalb gern aus. Seine Ausdauer macht ihn allerdings auch zu einem guten Begleiter auf langen Spaziergängen.

Ein idealer Wachhund ist er durch sein natürliches Misstrauen gegenüber fremden Menschen und sein souveränes Auftreten. Er würde zwar seine Menschen mutig verteidigen, aber dabei nicht nervös oder zu aggressiv werden.

Beim Mittelschnauzer ist ein konsequentes Verhalten des Halters wichtig. Wenn der Hund Unsicherheit bei seinem Halter erkennt, kann eine Neigung zur Dominanz zum Vorschein kommen. Auch die körperliche und geistige Auslastung sind sehr wichtige Punkte. Wird er vernachlässigt, entwickelt der Hund unerwünschte Verhaltensmuster.

 

Die richtige Ernährung

 

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sorgt für die Versorgung mit allen nötigen Nährstoffen. So bleibt die Gesundheit deines Mittelschnauzers erhalten. Die Faktoren Gewicht, Alter und Aktivität spielen bei Auswahl und Menge des Futters eine entscheidende Rolle.

Junge und körperlich aktive Hunde stellen andere Bedürfnisse an ihr Futter als ältere Hunde, die mittlerweile ein ruhigeres Leben führen. Pro Kilogramm Körpergewicht kannst du etwa mit 15 Gramm Fleisch sowie 7,5 Gramm Gemüse und ebenfalls 7,5 Gramm Reis rechnen.

Da Mittelschnauzer sehr gern fressen, betteln sie auch häufig um einen Nachschlag. Allerdings solltest du nicht nachgeben, da diese Rasse eine Neigung zu Übergewicht hat. Um gesundheitliche Probleme zu vermeiden, solltest du dich daher an die vom Tierarzt empfohlene Futtermenge halten.

Bei der Futtersorte ist es relativ egal, ob es sich um Trocken- oder Nassfutter handelt. Auch selbstgekochtes oder rohes Futter nimmt der Mittelschnauzer dankbar an. Die Nahrung sollte nur möglichst abwechslungsreich sein und alle nötigen Inhaltsstoffe aufweisen.

Mittelschnauzer Pflege

 

Der Mittelschnauzer hat ein sehr hartes und drahtiges Fell. Doch die Haare des Schnauzbarts und die Augenbrauen solltest du regelmäßig auskämmen. Ansonsten kann das Fell schnell verfilzen. Besonders bei der Gabe von Nassfutter ist die Pflege des Schnauzbarts wichtig. Ohne entsprechende Pflege verklebt das feuchte Futter ansonsten die Haare.

Zusätzlich sollte das Fell zwei oder drei Mal pro Jahr getrimmt werden. Falls du keine Erfahrung im Trimmen hast, kannst du auch einen Hundesalon aufsuchen. Möchtest du selbst die Haare deines Hundes trimmen und Verletzungen vermeiden, kannst du das in speziellen Kursen lernen. Mit ein wenig Übung wird dir das Trimmen schnell gelingen.

Ein großer Vorteil bei Mittelschnauzern ist, dass sie kaum haaren. Abgesehen vom regelmäßigen Trimmen und Kämmen des Fells sind sie daher auch recht pflegeleicht.

 

Passendes Zubehör

 

Zur Pflege seines Fells, solltest du dir für deinen Mittelschnauzer geeignete Kämme und einen Trimmer anschaffen. Neben Hundekörbchen und Futternäpfen kannst du deinem Hund auch mit etwas Spielzeug eine Freude machen. Mittelschnauzer sind sehr lebhaft und verspielt. Daher eignet sich für sie alles von Agility über Obedience bis hin zu Flyball.

Du solltest den Bewegungsdrang und die Ausdauer dieser Rasse nicht unterschätzen. Eine passende Leine und ein gut sitzendes Geschirr sind daher sinnvolle Investitionen.

 
Mittelschnauzer Geschichte

Herkunft & Geschichte

 

Der Schnauzer war ursprünglich eine Variante des Pinschers. Seine Heimat ist der süddeutsche Raum, wo er vor etwa 500 Jahren das erste Mal auftrat. Seine frühere Aufgabe bestand darin, Ratten und Mäuse aus den Ställen fernzuhalten. Daher stammt auch sein Beiname „Rattler“.

Neben der Jagd auf Nagetiere, beschützte der Schnauzer auch Hof und Heim seines Halters. Sobald sich ihm unbekannte Personen nähern, beginnt er lauthals zu bellen. Auch zum Schutz von Reisenden wurde er eingesetzt. Nicht zuletzt auch deshalb, weil er sich gut mit Pferden versteht. Angreifer wurden durch sein lautes Bellen schnell verjagt.

Die gezielte Zucht des Schnauzers wurde 1882 von Max Hartenstein initiiert. Schon dreizehn Jahre danach wurde der erste Rasseclub gegründet. Dieser beinhaltete allerdings damals Schnauzer und Pinscher. Im Jahr 1907 wurde dem Schnauzer dann ein alleiniger Club gewidmet.

Neben dem Mittelschnauzer gibt es noch den Riesen- und den Zwergschnauzer. Der Riesenschnauzer wurde in den 1930er Jahren immer beliebter. Der Zwergschnauzer gewann dann nach dem Zweiten Weltkrieg an Popularität.

 

 

English Cocker Spaniel

Wesen:

Freundlich, Loyal, Verspielt
Größe: Mittel
Höhe: 38-41 cm
Gewicht: 12-15 kg
Lebenserwartung: 10-14 Jahre
Felltyp: Langhaar
Farben: Braun, Schwarz, Rot, Weiß, Tricolor
FCI Gruppe: Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde

Der English Cocker Spaniel ist ein intelligenter, fröhlicher und anmutiger Zeitgenosse. Seine liebenswert- spitzenbübische Art wird dich unmittelbar begeistern. Das kleine Energiebündel besticht durch sein aufgeschlossenes, freundliches und treues Wesen. Das Tier ist ein Jagdhund mit einem ausgeprägten Bewegungsdrang. Halter sollten dieses Bedürfnis unbedingt erfüllen.

Der English Cocker Spaniel sieht ästhetisch aus und ist lernwillig. Sein reizendes Temperament zeichnet ihn aus. Wegen dieser Eigenschaften sind die Hunde zuverlässige, treue und begehrte Familienhunde.

Charakter & Merkmale

 

Kennzeichnend für Hunde der Rasse ist ihr kompakter und harmonischer Körperbau. Der English Cocker Spaniel besitzt eine Widerristhöhe von jeweils 38 bis 41 cm. Ein gesundes Tier erreicht ein Eigengewicht zwischen 12 und 15 kg. Die Lebenserwartung des Hundes liegt im Schnitt bei 14 Jahren.

Ein glattes, seidiges und matt- glänzendes Fell belegt den guten gesundheitlichen Zustand. Zudem beweist ein ausgewogener Körperbau die Gesundheit des English Cocker Spaniels. Tief sitzende, relativ lange Hängeohren prägen das Erscheinungsbild der Hunderasse.

Der English Cocker Spaniel ist der Klassifikation FCI 8 zuzuordnen. Diese stuft das Tier als Stöber-, Apportier- und Wasserhund ein. Das hohe Aktivitätsbedürfnis des Cockers erfordert einen hohen Zeitaufwand. Die Pflege des Tieres ist sehr aufwendig und nimmt viel Zeit in Anspruch. Die Erziehung des Hundes geht mit einem durchschnittlichen Erziehungsaufwand einher.

Der English Cocker Spaniel ist in unterschiedlichen Farben erhältlich. Einfarbige Tiere dürfen laut Rassendefinition weiße Färbungen an der Brust aufweisen. Der liebenswerte Vierbeiner benötigt zur Gesunderhaltung täglich abwechslungsreiche Beschäftigung.

Unternehme mit deinem Cocker täglich ausgedehnte Spaziergänge durch die Natur. Fördere deinen Liebling mit speziellen Übungen. Diese Maßnahmen steigern die geistige und körperliche Gesundheit des Hundes. Tägliche Bewegung ist ein Muss, um die Gesundheit deines Tieres zu erhalten

Beschäftigst du dein Tier nicht ausreichend, reagiert der Cocker stur. Gefällt ihm etwas Bestimmtes nicht, verdeutlicht er dies durch stures Verhalten. Fülle deine Position als Hundehalter gewissenhaft und konsequent aus. Eröffne deinem Liebling täglich genügend Möglichkeiten, um sich geistig und körperlich zu betätigen. Der natürliche Beschäftigungs- und Bewegungsdrang muss ausgelebt werden.

Du solltest deinen Hund ein bis zwei Stunden pro Tag bewegen. Dein Cocker liebt ausgedehnte Streifzüge durch die Natur, Schwimmen und Apportier- Übungen. Du kannst deinen treuen Begleiter zum Joggen oder Radfahren mitnehmen. Das kleine Energiebündel ist dankbar für jede Aktivität im Freien.

Da Tiere der Rasse relativ verfressene Hunde sind, neigen sie zur Gewichtszunahme. Wirke dieser Entwicklung entgegen und verhindere eine Fettleibigkeit deines Vierbeiners. Ein hoher Körperfettanteil gefährdet die Gesundheit des Cockers. Eine schlechte Ernährung kann bei Hunden Diabetes und Herz- Kreislauf- Erkrankungen hervorrufen. Zu wenig Bewegung begünstigt ebenso die Ausbildung derartiger Krankheitsbilder.

Bei der Erziehung besitzt konsequentes Handeln deinerseits absolute Priorität. English Cocker Spaniel sind grundsätzlich als überdurchschnittlich lernbegierig einzustufen. Allerdings fördert ein halbherziger und inkonsequenter Erziehungsstil die Sturheit der Tiere. In deiner Position als Hundehalter solltest du konsequent handeln und Regeln einhalten. Dein konstantes Verhalten unterstreicht deine Position als Hundehalter. Dein Tier lernt dich ernst zu nehmen und auf deine Anweisungen zu reagieren.

English Cocker Spaniel entwickeln oft Krankheiten des Innenohres. Ebenso leiden Tiere dieser Hunderasse häufig an einer genetisch bedingten Nierenerkrankungen.