Jeder Züchter sollte in seinem eigenem Interesse seine Zuchthunde auf rassespezifische Erbkrankheiten untersuchen lassen damit Sie später beim Nachwuchs nicht dafür haften müssen. Bitte beachten Sie hierbei folgende Empfehlungen unsererseits.

 


Bei allen Rassen unter 45 cm Widerristhöhe ist eine Untersuchung des Tierarztes über Patella Luxation anzuraten. Spezielle rassetypische Untersuchungen wie z. B. Keilwirbel, Brust und Lendenwirbel - untersuchungen wie z. b. bei den Französischen Bulldoggen sollen geröngt werden:


B e f u n d    K e i l w i r b e l

 

Es liegen keine Keilwirbel vor = zur Zucht zugelassen

 

Es liegen 1 – 3 Keilwirbel vor, wobei sich kein ausgeprägter Keilwirbel am Übergang Brustwirbelsäule/Lenden-wirbelsäule befindet = zur Zucht zugelassen jedoch nur Verpaarung mit einem keilwirbelfreiem Partner.

 

Es liegen 4 – 6 Keilwirbel vor, wobei sich kein ausgeprägter Keilwirbel am Übergang Brustwirbelsäule/Lenden-wirbelsäule befindet = Zuchtverbot

 

Es liegen über 6 Keilwirbel vor - Zuchtverbot

 

Weitere empfohlene Untersuchungen der jeweiligen betreffenden Rassen sind PRA – Augenuntersuchung, MDR1, HD, ED, CEA, PDA, OCD evtl. Herzultraschall

 

Der Tierarzt überprüft die Orginalahnentafel und Identität mittels Chip oder Tattoonummer des Hundes .

 

Zuchtausschließende Fehler sind:

 


Verhaltensgestörte, wesensschwache und aggresive Zuchthunde. Kryptorchismus (Einhodigkeit beim Rüden) Monorchismus, Spaltenrachen, BAS (brachyzephales Atemnotsyndrom) Blindheit, Taubheit, Nabelbruch, sowie alle erkennbaren Erbfehler, Mißbildungen welche an die Nachzucht weitervererbt werden kann.